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22.01.1988 - 

Neues Dateiformat erfordert Konversion der Datenbestände:

1-2-3-Anwendern graut vor Version 3.0

LONDON (IDG)- Unter Anwendern von Lotus 1-2-3 grassiert die Furcht, die angesagte Version 3.0 des populären Spreadsheet-Programms weise ein mit den bisherigen Versionen nicht kompatibles Dateiformat auf. Grund für die Befürchtungen liefert Lotus' Ankündigung, die neue Version werde ein anderes Dateiformat verwenden, vom Hersteller schon als WK3 spezifiziert.

Der zuständige Produktmanager des Softwarehauses betonte inzwischen, das neue 1-2-3-Release werde mit einer Konversionsroutine ausgestattet, und es werde keine Probleme mit der Nachführung der Datenbestände geben. Viele Anwender erinnern sich jedoch mit einigem Unbehagen an den Übergang von Version 1A zu Version 2.0, als die Datei-Umsetzung keineswegs problemlos vonstatten gegangen war.

Ein großer Anwender, die Eiltransportfirma DHL, macht sich besondere Sorgen um die Kompatibilität, da die DV-Verantwortlichen des Unternehmens die Einbindung von 1-2-3-Datenbeständen in ihre UNIX-Strategie planen. "Wir wissen, mit der derzeitigen Fassung geht das, und deshalb werden wir auch bei dieser bleiben", erklärte Geschäftsführer Joh. Holloway.

Der Vorsitzende der Lotus User Group brachte indessen seine Hoffnung zum Ausdruck, das Softwarehaus werde den gleichen Fehler nicht zum zweiten Mal machen. "Lotus würde praktisch Selbstmord begehen, wenn die Dateien nicht kompatibel wären. Beim vorigen Mal müssen die blind gewesen sein", machte er seinem Unmut Luft.

Aus der Lotus-Zentrale verlautete zur Erklärung des neuen Formates die kommende Version und mit ihr WK3 sei effizienter und unterstütze weitergehende Funktionen, wie zum Beispiel mehrdimensionale Spreadsheets.