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BMFT Leistungsplan "Informationsverarbeitung":

107 Millionen Mark und Ministerkritik

11.06.1982

BONN (cw) - Die Informationsverarbeitung wird nach Ansicht von Bundesforschungsminister Andreas von Bülow neben Mikroelektronik und Nachrichtentechnik einer der Hauptträger der wirtschaftlichen Erneuerung sein.

Anläßlich der Veröffentlichung des neuen BMFT-Leistungsplans "Informationsverarbeitung" wies von Bülow auf die dynamische

Entwicklung, vor allem in den USA, auf diesem Gebiet hin. Wenn in der Bundesrepublik nicht zusätzliche Impulse wirksam würden, werde unsere Wettbewerbsfähigkeit belastet. Wichtig seien eine Verbreiterung der technischen Grundlagen, zügige Produktinnovation und ein verstärktes Engagement der deutschen Informationsverarbeitungsindustrie auf dem internationalen Markt.

Die Entwicklung der letzten zwanzig Jahre habe gezeigt, daß das bundesdeutsche Wirtschaftspotential nicht ausgereicht habe, um eine Spitzenstellung unserer Volkswirtschaft in diesem Bereich zu gewährleisten. Die Inlandsproduktion habe sich zwar in den letzten fünf Jahren auf 7 Milliarden Mark verdoppelt; in weit stärkerem Maße - um 144 Prozent - seien allerdings die Einfuhren auf 5 Milliarden Mark gestiegen.

Die Fördermaßnahmen des neuen BMFT-Leistungsplans betreffen daher nach den Worten des Ministers Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Softwaretechnologie, Mustererkennung, Systemtechnik und Bürotechnik. Für 1982/83 stehen hierfür 107 Millionen Mark zur Verfügung.