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14.12.2006

1080p-Projektor mit Riesenkontrast

Projektoren mit Full-HD-Auflösung sind zwar noch selten, bieten aber in der Regel auch riesige Kontrastraten von 10.000:1 oder darüber. JVCs neuer D-ILA-Projektor soll es sogar auf ein Verhältnis von 15.000:1 bringen.

Klaus Hauptfleisch

JVC bringt Anfang 2007 mit dem "DLA-HD1" einen neuen Projektor auf Basis der eigenen D-ILA-Technologie (bei anderen LCoS genannt) auf den Markt. Das Gerät hat native Full-HD-Auflösung, ein riesiges Kontrastverhältnis von 15.000 zu 1 und eine Helligkeit von 800 Ansi-Lumen. In den USA erscheint der Projektor unter dem Namen "DLA-RS1". Der Preis soll bei über 6.200 Dollar liegen.

D-ILA oder LCoS (Liquid Crystal on Silicon) ist eine von nur wenigen Herstellern wie JVC und Canon (Xeed-Serie) eingesetzte Technologie, die sich alternativ zu LCD und DLP entwickelt hat und die Funktionsprinzipien beider beherrschenden Technologien vereint.

Wie bei der LCD-Technik arbeiten in einem LCoS-Beamer für jede Grundfarbe (Rot, Grün, Blau) drei Chips parallel. Durch halbdurchlässige Spezialgläser wird das Licht in seine Grundfarben aufgeteilt, von den LCoS-Chips verarbeitet und dann durch ein Prisma wieder zu einem Bild zusammengeführt.

Der Unterschied zu LCD ist die reflektive Arbeitsweise, der zu DLP, dass keine beweglichen Mikrospiegel eingesetzt werden, sondern der Spiegel sozusagen hinter der Flüssigkristallschicht sitzt. Und erst dahinter befinden sich die Leiterbahnen, was wiederum den Vorteil hat, dass diese anders als bei LCD nicht die Auflösung einschränken.

JVC hat bereits D-ILA-Chips mit Auflösungen jenseits von Full-HD (1080p) vorgestellt und auf einen einzigen Chip 3,2 Millionen Pixel gepackt. Das entspricht einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Pixeln. Für Rückprojektionsfernseher hat JVC auch schon 1,7 Zoll große D-ILA-Chips mit einer QHDTV-Auflösung von 3.840 x 2.048 oder insgesamt mehr als 7,8 Millionen Bildpunkten. Das sind fast viermal so viele Pixel wie mit Full-HD und fast neunmal so viele wie mit HD-Ready oder 720p-Auflösung.

Als Nachteile von D-ILA-Projektoren nennt Hcinema.de ein hohes Gewicht (beim DLA-HD1 über 11 kg) und meist teure, Strom fressende Xenon-Lampen mit einer geringen Lebensdauer von nur etwa 1.000 Stunden. Vorteile von D-ILA-Projektoren sind die genannte hohe Auflösung, natürliche Farben und eine sehr schnelle Inbetriebnahme.