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07.01.1977 - 

Isis-Software-Report 11977:

1211 Programme - 252 Anbieter

MÜNCHEN - Die Software-Branche im Infratest-Scheinwerfer - alle Halbjahre wieder: Der soeben erschienene Isis-Software-Report des Münchener Marktforschungs-Unternehmens verzeichnet 1211 "weiche" Produkte, die im deutschsprachigen Raum angeboten werden - das sind 270 mehr als zum Stichtag 1. 1. 1976 (Grafik 1). Der Kaufpreiswert des Gesamtangebotes beträgt rund 34,8 Millionen Mark (Grafik 2). Innerhalb eines Jahres sind 456 Programme neu hinzugekommen, 185 wurden nicht mehr aufgeführt.

Daß die Zahl der Anbieter in 1976 "nur" von 235 auf 252 gestiegen ist, spricht für eine Beruhigung der Branche (bei gleichzeitiger Verschärfung des Wettbewerbs - so paradox das klingen mag). Immerhin hatte sich die Zahl der im Isis katalogisierten Beratungsunternehmen und Softwarehäuser in den zwei Jahren davor fast verdoppelt.

159 Firmen bieten 646 kommerzielle Programme an, 49 vertreiben technisch/wissenschaftliche Software-Pakete und 333 offerieren System- oder Dienstprogramme (Mehrfachnennungen waren möglich). Bemerkenswert: Während der Anteil der kommerziellen Programme (53,3 gegenüber 55,6 Prozent vor einem Jahr) sowie der Dienstprogramme (27,5 zu 30,0) am Gesamtangebot zurückgegangen ist haben die technisch/wissenschaftlichen Pakete Boden gutgemacht: Jedes fünfte Programm gehört bereits zu diesem Typ (19,2 gegenüber 14,4 Prozent). Erheblich umfangreicher in der neuen Isis-Ausgabe auch die Informationen über Programme, die im Timesharing-Service genutzt werden können - dieser Bereich war im Juli-Report erstmals enthalten. Er umfaßt nunmehr 16 kommerzielle, 59 technisch/wissenschaftliche und 9 System-/Dienstprogramme.

Erheblich größer jetzt auch mit 348 Nennungen (28,7 Prozent von 1211 Programmen) das Software-Angebot für Minicomputer und MDT-Anlagen - das offensichtlich "alleinseligmachende" Konzept des "Distributed Processing" hat voll bis zu den "Programm-Machern" durchgeschlagen.

Ansonsten wenig Änderungen: Bestseller unter den "Kommerziellen" sind nach wie vor Buchhaltungs-Systeme (93mal verzeichnet) und "LuG's" (93 Programme); IBM-Anwendern paßt nahezu das komplette Sortiment (82,3 Prozent); mehr als die Hälfte (genau 52,4 Prozent) aller kommerziellen Programme sind in Cobol geschrieben. Schließlich: Ganze 1,9 Prozent davon sind mehr als 50mal installiert, die Masse, nämlich rund 65 Prozent, muß sich mit weniger als fünf Einsätzen begnügen.