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12.11.1982 - 

Siemens AG:

16-Bit-CPU und flimmerfreie Bilder

MÜNCHEN (pi) - Bauelemente stellt die Siemens AG aus: Zwei Zentraleinheiten für 16 Bit erweitern nach Angaben des Anbieters das modaler Mikrocomputersystem SMP. Die E8-A8 ist mit dem Mikroprozessor SAB 8088 bestückt, der nunmehr mit 8 MHz arbeitet. Als weitere Merkmale nennen die technischen Unterlagen zwei Sockel für EPROM, 4 KB RAM, DMA-Steuerung mit AM 9517A-1-Speicherbanksteuerung.

Ebenfalls für 16 Bit ist die Zentraleinheit E7-A5 ausgelegt, die mit dem Mikroprozessor SAB 808T arbeite. Dieser Baustein wird durch den Numerik-Datenprozessor SAB 8087 unterstützt, der für mathematische Anwendungen besonders geeignet sei. Der Datenprozessor entlastet laut Siemens den Systemprozessor bei Rechenoperationen. Weitere Merkmale der E7-A5 seien DMA-Steuerung, Speicherbanksteuerung und Waitstate-Logik zur Anpassung an unterschiedlich schnelle Peripherie. Ein typisches Einsatzgebiet für diese Baugruppe ist die Steuerung für Industrieroboter um mehrere Achsen.

Für flimmerfreie Bilder auf Kathodenstrahlröhren (CRT) mit hoher Auflösung stellt Siemens einen integrierten Generatorbaustein vor, dessen Bildpunktrate 80 MHz betrage. Der SAB 82731 verfüge über interne ECL-Schaltungstechnik und eine TTL-kompatible Schnittstelle.

Für 7-Segment-Flüssigkristallanzeigen mit bis zu 20 Stellen bietet Siemens jetzt in CMOS-Technologie einen Controller-Baustein an. Der PSB 7510 (SM 851) ermögliche Zeitmultiplex mit vier Schritten, eigne sich besonders für Mikrocomputer und benötige wegen seiner Mikropack-Bauform wenig Platz. Die Einbauhöhe beträgt maximal 0,8 mm.

Informationen: Siemens AG, Postfach 103, 8000 München 1, Tel.: 089/23 41

Halle 20, Stand 21026