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14.02.1975 - 

Unternehmensbereich DV bei Siemens AG.:

180 Millionen Verlust

MÜNCHEN - Das Geschäftsjahr 1973/74 (1. 10. 30. 9.) brachte der Siemens AG, Berlin/München, ein Umsatzplus von 8,7 Prozent auf 17,2 Milliarden und war nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Dr. Bernhard Plettner "ein gutes, aber kein sehr gutes Jahr". Zu dieser Einschränkung hat mit beigetragen, daß der Bereich Datenverarbeitung immer noch in den roten Zahlen steckt. Wenn auch dieser Unternehmensbereich in dem konsolidierten Jahresabschluß nicht getrennt ausgewiesen ist, so dürfte der Verlust bei der Datenverarbeitung nach früheren Schätzungen Plettners in der Größenordnung von 18 bis 190 Millionen Mark liegen. Plettner ist für die Zukunft jedoch optimistisch: "Nach einer Phase der Konsolidierung wird Siemens im DV-Bereich in ein bis zwei Jahren in den schwarzen Zalien sein".

Wie Plettner weiter ausführte, "sei es vor allem auf das Ausscheiden des Lizenzgebers RCA aus dem Computergeschäft im Jahre 1971 und auf die Gründung der EDV-Kooperation Unidata zwischen Cll, Philips und Siemens 1973 zurückzuführen, daß der EDV-Bereich zur Zeit noch das Siemens-Gesamtergebnis belastet".

Welche Auswirkungen das Ergebnis des Siemens-Computergeschäftes auf das Gesamtergebnis hat, verdeutlichen am besten folgende Zahlen: Die Datenverarbeitung ist am Gesamtumsatz von 17,2 Milliarden nur mit rund einer Milliarde - das sind rund sechs

Prozent - beteiligt. de