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24.10.1975

1978 Datenbankinformationen ins Wohnzimmer

LONDON - Dialog mit dem Computer vom Arbeitsplatz aus, Zugriff auf Datenbankinformationen über Kunden, Artikel, Lagerbestände und Vertreterumsätze - das ist längst EDV-Alltag geworden. Bald wird der "Talk" mit dem Computer per Telefon auch vom Wohnzimmersessel aus möglich sein: Wenn Versuche der britischen Post positiv verlaufen, dann können zumindest die Bewohner des "königlichen Inselreiches" in etwa drei Jahren auf ihren - geringfügig modifizierten - Fernsehgeräten die Speisekarten sämtlicher Londoner Restaurants einsehen und dann entscheiden, was ihr Portemonnaie und ihr Magen am besten verträgt. Über eine Tastatur in Taschenrechnergröße lassen sich die "Seiten" einer zentralen Bibliothek "aufschlagen" und vom Bildschirm ablesen.

Der "Viewdata" genannte Auskunftsdienst, der kürzlich in London vorgestellt wurde, soll nicht nur Speisekarten in die gute Stube bringen, sondern unter anderem auch Kinoprogramme, Aktienkurse, Sportnachrichten, Ferien- und Reiseinformationen und die Wettervorhersage. Später soll es sogar möglich sein, nach dem "Fernstudium" der Preislisten von Geschäften und Kaufhäusern Bestellungen durch, Tastendruck aufzugeben.

Die britische Post betrachtet sich diglich als technischer Mittler des Informations- und Kommunikationssystems, sie stellt DFÜ-Einrichtungen wie Modems und Leitungen zur Verfügung - die Informationen selbst sollen von Zeitungen, Verbraucherorganisationen, Automobilklubs und Behörden in die Datenbank einfließen.