Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

10.02.1984 - 

Diebold-Parisini prognostiziert:

1984 als Jahr der Bewährung für Mikros

WIEN (VWD) - Das Jahr 1984 wird für die zahlreichen neuen Mikrocomputer-Modelle eine Bewährungsperiode darstellen. Dies erklärte jetzt Walter Boltz von der Beratungsgesellschaft Diebold Parisini.

Die Verfügbarkeit von Programmen und die Vertriebsunterstützung, so Boltz, konnten 1983 im Bereich Mikrocomputer nicht mit der allgemeinen Entwicklung mithalten. Diese Kluft werde sich künftig noch vergrößern.

Die Anwender müßten lernen, daß technische Fähigkeiten von Computern allein nicht ausreichen, um organisatorische Probleme zu lösen. Das Jahr 1983 stelle für die großen Unternehmen eine Abwarte- und Testphase dar. Im laufenden Jahr sei der Mikrocomputereinsatz in Österreich auf breiter Ebene zu erwarten, wobei diese in Bürosysteme eingebunden und in den Datenaustausch mit Großrechnern treten würden. Heute gebe es bereits mehrere Softwarelösungen, die eine Verbindung von Mikrocomputer-Terminals mit Großrechnern ermöglichten.

Nach Schätzungen von Diebold durften 1984 in Österreich 31 600 Mikrocomputer abzusetzen sein, also 55 Prozent mehr als im Vorjahr. Die größten Stückzahlen würden im Heim- und Hobbybereich Absatz finden. Damit sei in diesem Sektor der Billigstgeräte mit einem Durchschnittspreis von rund 6000 Schilling gegenüber 1983 mit einer Steigerung um 58 Prozent zu rechnen. Bei den weitgehend beruflich und kommerziell eingesetzten Mikrocomputern mit Durchschnittspreisen zwischen 20 000 und 150 000 Schilling rechnet Boltz damit, daß sich in diesem Jahr 11 000 Einheiten verkaufen lassen, was einer Steigerung um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde.