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Philips, Olivetti und Bull kämpfen ums Überleben:


14.12.1990 - 

1991: Europas DV-Industrie hat die Japaner im Nacken

MÜNCHEN - Was Anfang der siebziger Jahre versäumt wurde, nämlich eine starke europäische Computer-Allianz gegen IBM zu schmieden, rächt sich jetzt - freilich in damals noch nicht geahnter Weise: Die Europäer drohen auf der Strecke zu bleiben Nutznießer sind die Japaner.

Das DV-Jahr 1990 begann mit einem Paukenschlag: Die Münchner Siemens AG gab bekannt, mit der Nixdorf Computer AG, Paderborn, auf dem Gebiet der Daten- und Informationstechnik künftig zusammenzuarbeiten. Was mit schlichten Worten ausgedruckt wurde, bedeutete die größte DV-Fusion, die bis dahin je in Deutschland vereinbart worden war. Zudem besiegelte dieser Satz den Untergang der Nixdorf Computer AG als eigenständiges Computerunternehmen.

Überraschend kam der Siemens-Nixdorf-Deal dennoch nicht. Bei den Paderbornern war der Lack schon lange ab. Nach zwei glanzvollen Jahrzehnten, in denen Nixdorf immer wieder als das Aushängeschild der heimischen DV-Industrie gefeiert worden war, machten die Paderborner zuletzt nur noch durch finanzielle Katastrophenmeldungen, Mitarbeiterentlassungen und Systemeinstellungen (8890) von sich reden. Im Verlaufe des Jahres 1989 hatte sich bereits abgezeichnet, daß Nixdorf aus eigener Kraft die Wende nicht mehr würde schaffen können. Fortan kochte die Gerüchteküche, wer bei den schwer angeschlagenen Westfalen das Steuer in die Hand nehmen könnte.

Siemens galt aIs erster Favorit

Siemens wurde als Favorit Nummer eins für eine Übernahme gehandelt, weil finanzkräftig und deutsch. Im Rennen waren aber auch Mannesmann-Kienzle, BMW sowie amerikanische (AT&T, Hewlett-Packard) und japanische Konzerne.

Daß der Münchner Elektronikriese im Januar mit seiner Entscheidung für die Übernahme der Paderborner den ausländischen Interessenten das Nachsehen gab, hatte sicherlich etwas mit nationalen Interessen zu tun, ging es doch darum, die deutsche Computerindustrie vor dem Abgleiten in die Bedeutungslosigkeit zu bewahren. Für Siemens aber war der Nixdorf Coup wohl auch willkommener Anlaß, den ungeliebten Geschäftsbereich Daten- und Informationstechnik (DI) ausgliedern zu können. Die Münchner hatten sich nämlich für die Abwicklung der Fusion ausgedacht, in einem ersten Schritt 51 Prozent der Nixdorf-Stammaktien zu übernehmen, in einem zweiten Schritt den DI-Bereich als Sacheinlage in die Nixdorf Computer AG einzubringen, woraus schließlich in einem dritten Schritt die Siemens Nixdorf Informationssysteme AG (SNI) entstehen sollte. Diese Art der Fusion, so hoffte man an der Isar, würde zudem der Prüfung des Berliner Bundeskartellamtes standhalten.

Die Wettbewerbshüter an der Spree hatten gegen diese Art der Fusion nichts einzuwenden: Im April gaben sie ihr Ja-Wort für die Elefantenhochzeit des Jahres. Am 1. Oktober 1990 wurde die SNI unter dem Vorstandsvorsitz von Ex-DI-Chef Hans-Dieter Wiedig schließlich auf den Weg gebracht. Wie das deutsche Gespann die Integration der beiden Unternehmenskulturen und Produktpaletten bewältigen wird und welche Rolle das 12-Milliarden-Mark-Konstrukt im europäischen Markt tatsächlich spielen kann, bleibt abzuwarten. SNI-Chef Wiedig jedenfalls macht in Optimismus.

Schon im laufenden Geschäftsjahr sollen die hohen Verluste, die Nixdorf in die Ehe einbrachte, weitgehend ausgeglichen, der Umsatz noch gestiegen sein. Dabei baut der Siemens-Mann nicht zuletzt auf die Schwächen der europäischen Konkurrenten, von denen, so bekannte Wiedig vor einigen Wochen gegenüber der Presse, bereits dieses Jahr der Siemens-DI-Bereich profitiert habe.

Europäer stießen Japaner das Tor auf

In der Tat konnten sich Europas DV-Größen Philips, Olivetti und Bull 1990 nicht mit Ruhm bekleckern. Abgesehen von ihren Schwierigkeiten, Ordnung in die eigenen Unternehmen zu bringen, stießen sie auch den Japanern das Tor zum europäischen Computermarkt auf. Wieder einmal litten sie nach Ansicht von Fachleuten unter hochgradiger Kurzsichtigkeit, als es darum ging, mit einem Unternehmen aus den eigenen Reihen gemeinsame Sache zu machen. Ein markantes Beispiel dafür ist ICL.

Zunächst sah es gar nicht danach aus, als drohe dem britischen Computerhersteller der Ausverkauf. Steigende Umsätze, wachsende Erträge - auf der Insel strahlte die STC-Tochter im Glanze eines starken DV-Anbieters. Chairman Peter Bonfild hatte noch Anfang des Jahres selbstbewußt erklärt, man verfüge über genügend Geld, um in Europa das eine oder andere Software-Unternehmen aufzukaufen. Keinen Gedanken verschwendete er hingegen daran, daß die Briten selbst das Ziel einer Übernahme werden könnten.

Der ICL-Chef hatte aber die Rechnung ohne die kränkelnde Mutter gemacht. STC brauchte nämlich Geld, um Schulden abbauen zu können.

Folge: Der Telecom-Anbieter verkaufte im Juli 80 Prozent seiner lukrativen Computertochter an Fujitsu.

Erstmalig war es damit einem japanischen Elektronikkonzern gelungen, ein europäisches Computerunternehmen zu übernehmen - entsprechend groß war die Aufregung in Europas DV-Szene. So mancher erinnerte sich daran, wie die Japaner auf dem europäischen Markt in der Vergangenheit eine Branche nach der anderen erobert und ihren europäischen Kontrahenten im eigenen Revier langsam, aber sicher den Garaus gemacht hatten.

Die STC-Führungsspitze indes wusch ihre Hände in Unschuld. Man habe lange versucht, eine "europäische Lösung" zu finden. Doch Gespräche mit Olivetti, Philips, Bull und Siemens seien im Sande verlaufen. So sei man an die finanzstarke Fujitsu herangetreten, mit der ICL bereits seit Anfang der 80er Jahre eine enge Zusammenarbeit verband.

Seit Juli müssen sich nun die derzeit keineswegs sattelfesten Europäer Philips, Olivetti und Bull damit auseinandersetzen, ebenfalls Beuteobjekte der Japaner zu werden. Der Appetit der potenten Söhne Nippons ist groß - nicht zuletzt im Hinblick auf den Binnenmarkt. Und spätestens seit dem leichten Spiel Fujitsus mit ICL dürften auch NEC und Hitachi intensive Überlegungen anstellen, mit welchem europäischen Partner man sich auf dem Alten Kontinent verhandeln könnte. Zudem hatte Fujitsu-Chairman Takuma Yamamoto bereits anläßlich des ICL-Coups verkündet, in Europa noch weiter expandieren zu wollen. Selbst ein Engagement bei Siemens wollte Yamamoto langfristig nicht ausschließen. Immer häufiger wird seit einigen Wochen auch Mannesmann-Kienzle, glücklose DV-Tochter des Düsseldorfer Stahlkonzerns, mit dem Elektronikriesen aus Tokio in Verbindung gebracht.

Die Firmenbosse wiegeln Spekulationen ab

Die Firmenbosse von Philips, Olivetti und Bull indes wiegeln alle Spekulationen über etwaige Japan-Connections ab. Durchhalteparolen machen die Runde, mit Hilfe weitreichender Umstrukturierungsmaßnahmen, vor allem aber durch kräftigen Personalabbau wollen alle drei bis 1992 wiedererstarkt im Ring stehen. Doch nicht nur Marktanalysten fragen sich, wie sie dies nach dem verkorksten Jahr 1990 bewerkstelligen wollen. Selbst Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen glauben, daß sich die Japaner in Europa weiter einkaufen werden - den eigenen Arbeitgeber sehen sie dabei freilich nicht gefährdet.

Wer aber könnte denn nach ICL als nächstes unter japanischer Flagge segeln? Vielleicht die Computersparte von Philips? Der niederländische Elektronikkonzern erlebte 1990 ein regelrechtes Debakel. Für das ablaufende Geschäftsjahr erwarten die Eindhovener einen Gesamtverlust von vier Milliarden Gulden (rund 3,6 Milliarden Mark). Bis Ende 1991 sollen 35 000 bis 45 000 Mitarbeiter entlassen werden. Im September zog man sich bereits aus dem Bauelemente-DRAM-Geschäft zurück und stieg aus dem Joint-Memory-Projekt im Rahmen von Jessi aus, zu dessen Gründungsmitgliedern Philips einst gehört hatte.

Von der erfolglosen Computersparte wird sich der Koloß, da sind sich Branchen-Insider sicher, wohl als nächstes trennen, ist er doch erwiesenermaßen einer der Hauptgründe für das finanzielle Desaster. Schon zur Halbzeit 1990 fuhr dieser Bereich allein einen Verlust von rund 95 Millionen Mark ein, in den kommenden Monaten müssen sich von den bislang 15 000 weltweit beschäftigten Mitarbeitern 4900 einen neuen Job suchen. Über die Zukunft der Information-Systems-Division hält sich die Konzernzentrale in Eindhoven jedoch noch bedeckt. Man wolle diesen Bereich erst einmal sanieren, danach werde man weitersehen. Insider aber diskutieren bereits seit Monaten darüber, ob die Computersparte verkauft oder aufgelöst wird.

Leicht dürfte es den Niederländern nicht fallen, einen Käufer zu finden. Schon Mitte des Jahres platzten Gespräche mit Olivetti, weil die Italiener - so war von Konzernchef Carlo De Benedetti zu hören - keine Möglichkeit sahen, den Informatikteil von Philips zu retten. Ein Europäer scheidet damit wohl aus, denn die Gruppe Bull hat genug mit sich selbst zu tun und leidet zudem noch an den Folgen ihrer amerikanischen Eskapaden (unter anderem der Übernahme der Zenith Data Systems im Dezember 1989). Siemens ist ebenfalls mit sich selbst und mit Nixdorf beschäftigt. Japanische Interessenten aber tauchten in der Gerüchteküche bislang auch noch nicht auf. So ist durchaus möglich, daß die Computersparte von Philips den gleichen Weg nimmt wie die Bauelemente-Division.

Dagegen scheint sich die italienische Olivetti derzeit heftigen Avancen von Hitachi erwehren zu müssen. Zwar feuerte der lnformatikkonzern aus Ivrea gleich nach Bekanntwerden entsperchender Gerüchte eine Dementi-Breitseite ab. Dennoch würde diese Verbindung - zumindest für Hitachi - Sinn machen. Verbandelt sind beide Firmen bereits: In Italien vertreibt Olivetti die CPUs der japanischen Großrechner-Schmiede. Mit einem Aufkauf oder einer Beteiligung hätte Hitachi dann aber auch einen Fuß im europäischen Bürocomputersektor. Dies ist um so lohenswerter, da die Olivetti-Tochter Triumph-Adler dank unermüdlicher Sanierungsarbeit des unlängst abgetretenen Francesco Tatò mittlerweile wieder rentabel ist.

Carlo De Benedetti betont jedoch bei jeder sich bietenden Gelegenheit, daß sein Unternehmen den europäischen Konzentrationsprozeß überleben werde. Immerhin schreibt das Unternehmen aus Ivrea im Gegensatz zu Philips und Bull noch schwarze Zahlen - wenn auch die Erträge 1990 mächtig auf Talfahrt sind, was bei Olivetti ebenfalls zu permanenten Mitarbeiterentlassungen führt. Aber gerade De Benedetti hat in der Vergangenheit, bewiesen, daß er strategischen Allianzen mit Unternehmen aus Übersee nicht abgeneigt ist.

So erlaubte er dem amerikanischen Telecom-Riesen AT&T 1984 eine Beteiligung von 25 Prozent an Olivetti mit dem Ziel, den Ivrea-Konzern für den Weltmarkt zu stärken. Die italienisch-amerikanische Ehe brachte zwar beiden Unternehmen nicht den gewünschten Erfolg und wurde 1988 wieder geschieden, doch wer sollte es De Benedetti verwehren, mit Hitachi einen neuen Anlauf zu wagen, wenn die umfangreichen Umstrukturierungen bei Olivetti nicht zum gewünschten Erfolg führen und sie zudem vielleicht schon im kommenden Jahr Verluste bescheren?

Bleibt die französische Groupe Bull. Wurden dem Pariser DV-Multi neben Siemens Anfang des Jahres noch beste Aussichten aufs Überleben eingeräumt, so wollen internationale Analysten mittlerweile dafür ihre Hände auch nicht, mehr ins Feuer legen. Zu stark hängt die Zukunft der vom Staat kontrollierten Bull derzeit vom Goodwill der französischen Regierung ab - und die scheint angesichts der steigenden Verluste und des dauernden Personalabbaus vor allem in Frankreich momentan mehr als unzufrieden zu sein.

Die Uhr läuft für Bull

Noch pumpt der Staat zwar weiter Geld in seinen Zögling - im nächsten Jahr darf die Groupe Bull mit einer Finanzspritze von rund 300 Millionen Mark rechnen. Doch Industrieminister Roger Fauroux hatte Konzernchef Francis Lorentz im September schon nahegelegt, sich nach einem europäischen Partner umzugehen. Bevorzugte Unternehmen von Fauroux sind Siemens und Olivetti. Lorentz indes macht keinerlei Anstalten, den "Ratschlägen" des Politikers Folge zu leisten. Er beharrt auf der Eigenständigkeit seines Unternehmens. Bei der Ankündigung des neuen Restrukturierungsprogramms mit Werkschließungen und 5000 Entlassungen Anfang November betonte der Bull-Chef, ein Zusammenschluß mit einem anderen Europäer stünde für die nächsten drei bis fünf Jahre nicht zur Debatte. Doch die Uhr läuft für die französische DV-Gesellschaft spätestens dann ab, wenn Lorentz bis 1992 das erklärte Ziel, nämlich die Rückkehr zur Rentabilität, nicht schafft.

Die Japaner liegen schon jetzt auf der Lauer. Der dritte Elektronik-Multi aus Tokio, NEC, hält immerhin an der von den Franzosen kontrollierten US-Company Bull HN Information Systems einen Anteil von 15 Prozent. Kaum waren die Meldungen mit dem für 1990 erwarteten Verluste von an die 900 Millionen Mark bekannt, signalisierte NEC, an einer umfangreicheren Beteiligung an Bull Interesse zu haben. Zwar dementierte Lorentz postwendend, daß die Japaner derartige Pläne hegten, doch es fällt schwer, dies zu glauben. Schließlich will sich auch NEC ein Stück vom europäischen Kuchen abschneiden - überdies ist der Tokioter Konzern bislang auf dem Alten Kontinent noch nicht aktiv geworden.

Auf Schützenhilfe ihrer amerikanischen Konkurrenten brauchen die Europäer erst gar nicht zu hoffen. Seit viele von ihnen im Heimmarkt unter notorischer Absatzschwäche leiden und jetzt auch noch das Europa-Geschäft stagniert, sind auch sie nur noch ein Schatten ihrer selbst. Bestes Beispiel: Digital Equipment. Der seit Jahren auf dem zweiten Platz im Weltmarkt hinter IBM rangierende Hardwarehersteller mußte in diesem Jahr erstmals in seiner 32jährigen Firmengeschichte in einem Quartal rote Zahlen schreiben. Seitdem strukturiert auch der Olsen-Konzern weltweit um, entläßt Mitarbeiter und kämpft mit einer Ertragsschwäche nach der anderen.

Noch mehr Krisenstimmung herrscht derzeit bei der Unisys Corp. Der US-Mainframer aus Blue Bell, 1986 aus dem Sperry-Burroughs-Zusammenschluß entstanden, kommt einfach nicht auf die Beine. Wie ein Damoklesschwert hängt der riesige Schuldenberg (drei Milliarden Dollar langfristige Verbindlichkeiten als Folge der Fusion) über dem Unternehmen. Zusammen mit den Produktaltlasten und den ungünstigen Marktbedingungen steht Unisys derzeit nahezu mit dem Rücken zur Wand. Im dritten Quartal mußte man einen Verlust von 356,8 Millionen Dollar ausweisen, die Zahlen im vierten Abschnitt durften kaum besser aussehen. Dazu hat Chairman W. Michael Blumenthal mittlerweile das Handtuch geworfen und sich aus dem Unternehmen zurückgezogen.

Der DV-Mittelgewichtler Hewlett-Packard aus Palo Alto dürfte sich mit Beistand für die Europäer ebenfalls zurückhalten. Auch bei den Kaliforniern sinken die Erträge - im abgelaufenen Geschäftjahr ging der Reingewinn um elf Prozent zurück - zudem ist HP noch immer damit beschäftigt, die Übernahme von Workstation-Hersteller Apollo im Mai 1989 zu verdauen. Bleibt Telecom-Riese AT&T, der bekanntlich zu gerne im Computergeschäft Fuß fassen würde. Seit die Verbindung mit Olivetti platzte, ist der Konzern auf der Suche nach einem lukrativen Partner. Dabei allerdings AT&T derzeit weniger an europäischen Unternehmen interessiert als vielmehr an einer Übernahme des einstigen Registrierkassenproduzenten NCR, der sich in diesem Jahr mit Haut und Haaren der Unix-Schiene verschrieben hat.

Somit stehen die Sterne für die Japaner günstig, sich die europäische DV-Industrie einzuverleiben. Die Amerikaner können nicht, Philips, Olivetti, Bull und Siemens wollen sich nicht auf einen gemeinsamen Kampf mit den Japanern einlassen. Fazit: Fujitsu, Hitachi und NEC können in Ruhe abwarten, bis die Objekte ihrer Begierde wohlfeil angeboten werden. Geduld ist bekanntlich eine der stärksten asiatischen Tugenden. Die Europäer indes werden sich 1991 warm anziehen müssen. Europas DV-Industrie steht am Scheideweg.