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13.10.1995

1996 sollen 128-Prozessor-Rechner verfuegbar sein Bull clustert ab sofort bis zu vier SMP-Rechner der Escala-Linie

MUENCHEN (CW) - Cluster-Konzepte sind voll im Trend: Wie etwa die IBM, Sun Microsystems oder Hewlett-Packard (HP) bietet auch die Compagnie des Machines Bull S.A. nun die Moeglichkeit, mehrere SMP- Rechner

(SMP = Symmetrische Multiprocessing) zu einem Systemverbund zusammenzuschalten.

Bull hatte das Cluster-Konzept bereits vergangenes Jahr unter der Projektbezeichnung "Mississippi" angekuendigt. Offiziell heisst es nun "Powercluster". Ueber FDDI-Verbindungen koennen bis zu vier SMP- Rechnerknoten der "Escala"-Familie mit jeweils maximal acht Power- PC-Prozessoren "601" aneinandergedockt werden.

Anfang kommenden Jahres werde es, schreibt der Brancheninformationsdienst "Unigram X", moeglich sein, vier Knoten miteinander zu verbinden, deren Rechner mit der "604"-Power-PC-CPU arbeiten. Zudem liessen sich dann bis zu acht 601-SMP-Maschinen zu einem System verschmelzen.

Ende 1996 dann, so "Unigram X" weiter, seien Cluster moeglich, die aus acht 16-Prozessor-Systemen (601) bestuenden. Dieser Rechnerverbund nutze dann allerdings nicht mehr FDDI-Verbindungen. Vielmehr setze Bull dann als Verbindungstechnologie die Eigenentwicklung Interserial Link (ISL) ein, mit der sich die Durchsatzbegrenzungen von FDDI ueberwinden liesse.

Die Franzosen stehen momentan mit der IBM in Verhandlungen, die die Powercluster-Technologie eventuell auch fuer RS/6000-Systeme uebernehmen moechte.