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07.08.1987 - 

Tod des PC zwingt IBM-Anwender zum Handeln, aber:

/2-Usern fehlt Third-Party-Peripherie

MENLO PARK (CWN) - Die /2-Systeme der IBM sind auf dem Vormarsch - behaupten jedenfalls PC-Manager und -Händler, die Third-Party-Produkten für das Microchannel-System des Marktführers die Konkurrenzfähigkeit absprechen. "Die Verkaufszahlen steigen", resümiert ein Sprecher der Chicago Association of Microcomputer Professionals (CAMP).

Aufgeschreckt habe die Anwender, so mutmaßt der Inhaber einer Computerland-Filiale, das Announcement von Big Blue, den "klassischen" Personal Computer einzuschläfern. Die meisten Kunden hätten nach dieser Ankündigung /2-Systeme bestellt oder sich wenigstens auf deren Einsatz vorbereitet, sobald herstellerunabhängige Unterstützung für diese Rechner geliefert werden kann. Microchannel-kompatible Boards müsse man aber derzeit auf dem Markt geradezu suchen, erklärten einige Händler.

Das einzige Argument, das augenblicklich noch gegen /2-Maschinen spricht, sieht ein Computerland-Mitarbeiter im Mangel an Third-Party-Peripherie: "Diese Kunden wollen vorerst noch bei ihren alten Rechnern bleiben." Die größte Nachfrage bestünde nach Emulationskarten für 3270-Terminals sowie nach Hayeskompatiblen Modems. Meint der Sprecher einer New Yorker Investmentgesellschaft: "Ohne derartige Systeme können wir auch Clones einsetzen."

Clone-Anwender sehen auch für die Zukunft keine Veranlassung, auf den IBM-Zug aufzuspringen. Sinnvoll, so ein Anwender, wäre die Installation dieser neuen System-Familie, wenn man ohnehin die DV-Welt neuordnen wolle; /2-Systeme in die bereits vorhandene Umgebung einzubinden, sei dagegen den Ärger nicht wert, den die Umstellung verursache.