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23.10.2006

20 Jahre Kyocera in Deutschland

Kyocera feiert in Deutschland seinen 20sten Geburtstag: Seit ihrer Gründung hat sich die Zentrale in Meerbusch zu einem der wichtigsten Anbieter von Output-Lösungen entwickelt.

Von Marzena Fiok

1986 wurde die Kyocera Electronics Europe GmbH gegründet. Seitdem werden vom Standort Meerbusch aus Vertrieb, Marketing und Service für den deutschen Markt geleitet. Gestartet ist man mit einer Fünf-Mann-Gruppe, die ihre Geschäfte von einem Ein-Zimmer-Apartment aus tätigte. Heute gehört Kyocera zu einem der wichtigsten Anbieter von Output-Lösungen in Deutschland. "Kyocera bietet heute als einziger Hersteller eine komplette Palette an Druckern und Multifunktionssystemen für den professionellen Office-Einsatz", so Reinhold Schlierkamp, Geschäftsführer Kyocera Mita Deutschland GmbH.

Zwischen dem ersten Kyocera-Drucker in Deutschland, dem F-1010, und den heutigen Modellen wie dem Multifunktionssystem FS-1116MFP oder dem FS-C5050N, liegen Welten. Dennoch sind alle Geräte durch eine Konstante verbunden: Qualität, Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung standen bei der Entwicklung immer im Vordergrund. Die Kunden ließen sich überzeugen: Bereits 1988 konnte Kyocera den zweiten Platz auf dem deutschen Laserdrucker-Markt erobern. Ein weiterer Meilenstein war 1992 die Einführung des Ecosys-Konzeptes (ECOnomy, ECOlogy und SYStem Printing): Im Vergleich zu herkömmlichen Systemen, bei denen Toner, Druckertrommel und Entwicklereinheit gewechselt werden müssen, produzieren die Ecosys-Systeme sieben Mal weniger Müll. Nach dem Ecosys-Startschuss mit dem FS-1500 eroberte Kyocera auch die anderen Leistungsklassen: 1995 stellte man mit dem FS-400 seinen ersten günstigen Arbeitsplatzdrucker vor und noch im gleichen Jahr folgte mit dem FS-6500 das erste High-End-Gerät. Das breite Engagement zahlte sich aus: Im Geschäftsjahr 1996/1997 hat Kyocera die magische Grenze von 100.000 verkauften Druckern erstmals überschritten. Für Aufregung sorgte 1998 der FS-1700: Als erster Drucker durchbrach er die Kosten-Schallmauer von einem Pfennig pro Seite und erreicht mit dem Tonerkit TK-20H einen Seitenpreis von 0,76 Pfennig. Weitere Meilensteine in der Ecosys-Geschichte waren im Herbst 1999 der FS-1750 als erster 1200-dpi-fähiger Laserdrucker sowie Ende 2001 der FS-8000C als erster Ecosys-Farblaserdrucker.

Plattformstrategie durch die Fusion mit Mita

Ein weiterer wichtiger Meilenstein war die zu Beginn des Jahres 2000 in Japan vollzogene Fusion mit dem Kopiererhersteller Mita. Im Zuge dieser Umfirmierung wurde aus der Kyocera Electronics Europe GmbH die heutige Kyocera Mita Deutschland GmbH. Kurz darauf konnte Kyocera die ersten Digitalkopierer vorstellen, die sowohl das bewährte Kopierer-Know-how von Mita als auch die Drucker-Controller-Technologie von Kyocera beinhalteten. Seitdem ist Kyocera als einer der wenigen Hersteller in der Lage, Drucken, Kopieren, Scannen und Faxen auf einer einheitlichen Systemplattform anzubieten (Plattformstrategie).

Besonders ausgezeichnet hat sich Kyocera auch immer durch sein Umweltengagement. 1987 begann die bis heute andauernde Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH). Seither unterstützt Kyocera den Erhalt von Naturschutzgebieten und die Renaturierung von Flüssen und Uferlandschaften. Eine Anerkennung der besonderen Art hat Kyocera für sein Umweltbewusstsein 1997 bekommen: Damals wurde der FS-1700 mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" ausgezeichnet - als erster Drucker überhaupt. Seither sind nahezu alle Kyocera-Geräte ausgezeichnet worden.