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28.11.1975 - 

192 Millionen Mark für Bundes-Computer

20-Prozent-Sperre soll DV-Plan erzwingen

BONN - Zwanzig Prozent aller 76er Haushaltsmittel für Ausgaben im Bereich der Datenverarbeitung hat der Haushaltsausschuß des Bundestages gesperrt, bis der schon vom Bundesrechnungshof vor einiger Zeit verlangte DV-Gesamtplan der Bundesregierung vorliegt. Das wirkt sich vorläufig wie eine Kürzung aus, weil in Bonn nicht vor Jahresmitte mit diesem Plan gerechnet wird, der für eine Koordinierung aller DV-Aktivitäten in der Zuständigkeit des Bundes sorgen soll.

Mehr Miete als Kauf

Die Bonner Ministerien, Bundesbehörden und Bundesanstalten (vom Statistischen Bundesamt über den Wetterdienst bis zum Patentamt) wollen im nächsten Jahr für Datenverarbeitung insgesamt 192,3 Millionen Mark ausgeben (11,8 Prozent mehr als 1975), davon 109,5 die Ministerien. Den Löwenanteil verbraucht das Verteidigungsministerium: allein für Gerätemieten 79,2 Millionen Mark.

Eindeutig überwiegt beim Bunde die Tendenz, Systeme zu mieten - die Mieten machen allein fast drei Viertel der gesamten DV-Ausgaben (ohne Personalaufwand) aus. So sollen sich laut Haushaltsplänen die DV-Ausgaben von Bundesministerien und -behörden aufteilen:

Bei den DFV-Kosten verbraucht allein 50 Prozent das Bundeskriminalamt, das mit seinem "Fahndungscomputer" der einzige große DFV-Anwender bei den Bundesbehörden ist. -py