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18.03.2013 - 

Balance wichtig

20 Regeln für flexibles Arbeiten

Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Microsoft hat zusammen mit Gallup einen How-to-Guide zum flexiblen Arbeiten verfasst. Das von Yahoo verkündete Home-Office-Verbot nennt Brigitte Hirl-Höfer von Microsoft Deutschland im Interview einen rückwärtsgewandten Schritt.

Microsoft hat zusammen mit Gallup einen How-to-Guide zum flexiblen Arbeiten verfasst. Das von Yahoo verkündete Home-Office-Verbot nennt Brigitte Hirl-Höfer von Microsoft Deutschland im Interview einen rückwärtsgewandten Schritt.

Von Andrea König, CIO

Microsoft hat zusammen mit dem Beratungsunternehmen Gallup einen How-to-Guide zum Thema flexibles Arbeiten entwickelt. Dabei geht es nicht um eine Gebrauchsanweisung für die passenden Technologien sondern darum, welche Voraussetzungen in einer Unternehmenskultur geschaffen werden müssen, damit flexible Arbeitsmodelle gelingen können. Konkret nennt der Guide jeweils zehn Regeln, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber beim flexiblen Arbeiten beachten sollten.

"Ich halte das für einen rückwärtsgewandten Schritt", sagt Brigitte Hirl-Höfer von Microsoft Deutschland über das Home-Office-Verbot bei Yahoo.
"Ich halte das für einen rückwärtsgewandten Schritt", sagt Brigitte Hirl-Höfer von Microsoft Deutschland über das Home-Office-Verbot bei Yahoo.
Foto: Microsoft

Wenige Tage vor dem Gesprächstermin mit Brigitte Hirl-Höfer, Senior Director Human Resources und Mitglied der Geschäftsführung bei Microsoft Deutschland, und Pa M. K. Sinyan, Senior Consultant bei Gallup Deutschland, wurde bei Yahoo bekanntgegeben, dass die Angestellten ab Juni nicht mehr im Home-Office arbeiten dürfen. Brigitte Hirl-Höfer und Pa M. K. Sinyan zeigten sich beide "überrascht" über diese Ankündigung.

"Ich halte das für einen rückwärtsgewandten Schritt", sagt Brigitte Hirl-Höfer von Microsoft Deutschland. Und Pa M. K. Sinyan von Gallup ergänzt: "Wenn durch die Home-Office-Lösungen tatsächlich der Austausch fehlt, hätte man sich bei Yahoo doch lieber die Frage stellen sollen, wie sich dieser Austausch fördern lässt."

Brigitte Hirl-Höfer betont jedoch, dass man zwischen einem ausschließlichen Home-Office und einem ab-und-zu Home-Office unterscheiden muss. "Ich bin kein Freund von den beiden Extremen, dem permanenten Home-Office und der hundertprozentigen Präsenzkultur. Es braucht eine Balance", sagt sie.