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28.06.2007

20 Zukäufe - Infor hat noch nicht genug

Mit Hilfe eines Geldgebers will der drittgrößte Anbieter von ERP-Software zu SAP und Oracle aufschließen.

Anders als Oracle und SAP zwingen wir unsere Kunden nicht auf eine Infrastruktur, für die sie viel Geld zahlen müssen", sagte Infor-Chef Jim Schaper im Gespräch mit der computerwoche. Neukunden will der nach Umsatz drittgrößte ERP-Anbieter mit geringen Gesamtkosten anlocken. Doch Infors Wachstumstreiber Nummer eins bleiben Übernahmen: Obwohl sich der Konzern bereits 20 Firmen einverleibt hat, will der von der Investment-gesellschaft Golden Capital Partners finanzierte Anbieter weitere Softwarehäuser kaufen. Auch die eigenen Implementierungspartner rücken ins Visier. Schaper möchte so das Angebot an Professional Services ausbauen. Diese Sparte soll Anwendern helfen, Lösungen international einzuführen, und für die Verbreitung weiterer Infor-Produkte für Personalwesen, Kunden-Management und Logistik in bestehenden ERP-Umgebungen sorgen.

Neben der Integration zugekaufter Firmen hat Schaper alle Hände voll zu tun, die Kunden bei der Stange zu halten. Beispielsweise versucht SAP mit Migrationsangeboten, die weltweit rund 4500 Nutzer von "Baan IV" zu ködern. Schaper setzt auf die Treue der Anwender und verspricht, die Baan- und Inforcom-Lösungen weiterzuentwickeln und in die SOA-Ära mitzunehmen (siehe Interview Seite 5). (fn)