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02.02.2009

2009 wird das Jahr der Smartphones

Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.

Die Marktforscher von ABI Research gehen davon aus, dass der Smartphone-Anteil im weltweiten Handy-Markt gegenüber dem Vorjahr von 14 auf über 17 Prozent ansteigt. Insgesamt rechnet ABI-Research-Analyst Kevin Burden jedoch mit einem Rückgang der verkauften Mobiltelefone von 1,21 Milliarden auf 1,17 Milliarden Geräte. Die unsichere Weltwirtschaft sei dabei nur ein Faktor. Ein anderer sei die wachsende Unzufriedenheit von Privatnutzern mit neuen Devices, deren Funktionen sie nicht ausschöpfen könnten, so Burden in einem Interview: "Viele haben bereits ein brauchbares Handy mit Farbdisplay und anderen Features und sind damit möglicherweise vollkommen glücklich."

Marktforscher gehen davon aus, dass die Besitzer aktueller Geräte nicht einmal zehn Prozent der gebotenen Funktionen nutzen, geschweige denn lernen, sie zu verwenden.

Smartphone-Hersteller, die der Vorwurf der "Featuritis" auch trifft, sind laut ABI Research weniger stark betroffen, da es sich um ein noch junges Segment handelt. Zudem wollten viele Frühanwender etwas Neues ausprobieren.

Langsameres Wachstum

Nachdem der Smartphone-Bereich im Vorjahr Zuwächse von 47 Prozent vorgelegt hat, rechnet Burden für 2009 mit einem "langsamen" Wachstum um 18 Prozent auf 203 Millionen Geräte. Unter günstigeren Konjunkturbedingungen würde das Absatzplus aber deutlich höher ausfallen, fügt er hinzu. (mb)