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17.01.2013 - 

Fujitsu VP-Storage Bernhard Brandwitte

"2013 ist das Jahr von Big Data"

Bernhard Brandwitte, Vice President Storage Fujitsu Technology Solutions lotet die Storage-Trends 2013 aus und verrät, wie sich Fujitsu auf die Zeit nach Cloud und Big Data vorbereitet.
Bernhard Brandwitte, Vice President Storage bei Fujitsu Technology Solutions
Bernhard Brandwitte, Vice President Storage bei Fujitsu Technology Solutions
Foto: Fujitsu

Bernhard Brandwitte, Vice President Storage Fujitsu Technology Solutions lotet die Storage-Trends 2013 aus und verrät, wie sich Fujitsu auf die Zeit nach Cloud und Big Data vorbereitet.
Wie schätzen Sie die Aussichten der ITK-Branche, speziell im Storage-Bereich, im laufenden Jahr ein?
Bernhard Brandwitte: Storage Capacity und Storage-Umsätze werden weiter wachsen. Wir sehen beispielsweise für unsere Eternus-Produktlinie ein rasantes Wachstum, das 2012 bereits begonnen hat. Diese Wachstumsstrategie werden wir 2013 fortsetzen.

Auf welche Entwicklungen müssen sich Vertriebspartner im Storage-Bereich einstellen?
Brandwitte: 2013 wird DAS Jahr von Big Data. Damit einher geht die Diskussion über neue Datacenter Architekturen und die Nutzung von Shared File Systems und Redundant Arrays of Independent Notes (RAIN). Also aufgepasst, welche Möglichkeiten sich im Zuge von Opensource und Hadoop Marktreife Prozesses ergeben.
Die Hersteller, aber auch der Channel werden in die Pflicht gerufen aufzuklären und durch Beratungs-Dienstleitungen Kundennähe zu erarbeiten.

Einen zweiten Trend sehen wir mit Flash. Ein Storage-Medium, das die Diskussion über sinnvolle Verteilung der Dateninhalte auf die richtigen Medien anheizen wird, Stichwort Storage Tiering. Aber auch ILM kommt 2013 wieder inklusive Tape.

Unseren Kunden zu helfen, das Datenwachstum mit engen IT-Budget zu bewerkstelligen ist ein Aufgabe, der sich der Channel in Zusammenarbeit mit den Storage-Herstellern stellen muss. Hier sind Ehrlichkeit, Fokus auf Standards und Know-how gefragt.

Zudem wird 2013 das Jahr für integrierte, dynamische Lösungen, die die risikolose Integration von Storage, Servern, Netzwerken und Middleware voran treibt, und damit Private Clouds vor Ort realisiert.Vierter Trend ist ganz klar Cloud Computing in allen Ausprägungen.

Wie bewerten Sie den Cloud-Markt hierzulande?

Brandwitte: Cloud wird weiter als sehr wichtiges Thema verstanden und ist mittlerweile auch in Deutschland den Kinderschuhen entwachsen. Für den Channel liegen in der Cloud jede Menge neue Möglichkeiten: Beispielsweise Services, Software und IT Infrastruktur anzubieten, oder Storage in der Cloud beziehungsweise Back Up in die Cloud, um nur zwei zu nennen. Fujitsu bereitet sich zudem schon auf die Zeit nach Cloud und Big Data vor.

Was kommt denn nach der Cloud?

Brandwitte: Wir verfolgen die Idee der Human Centric Intelligent Society. In dieser werden die Vorteile aus Big Data und Cloud Services genutzt, um mit ICT die großen Herausforderungen zu meistern.

Zurück zur Gegenwart: Was steht bei Fujitsu in diesem Jahr auf dem Programm?

Brandwitte: Die Nachfrage nach den unterschiedlichen Liefermodellen von IT können wir jetzt schon erkennen. Auch 2013 wird sich das Business verschieben von Produkt-Business zu mehr Solutions Business von Service Business zu mehr Cloud Business. Fujitsu bietet diese vier Liefermöglichkeiten an, auch global. Ein Mehrwert, den unsere Kunden sehr zu schätzen wissen, und den wir weiter ausbauen werden.

(rb)

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