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01.10.2008

25 000-Euro-Preis für Informatiker

Holger Bast und Stefan Funke vom Max-Planck-Institut für Informatik haben eine Methode entwickelt, die herkömmliche Navigationsgeräte um das Hundertfache beschleunigt, teilt die Universität des Saarlandes mit.

Profitieren könnten von der "ultraschnellen Routenplanung via Transitknoten" Logistikunternehmen ebenso wie Anbieter und Nutzer mobiler Navigationscomputer und Routenplaner im Internet.

Hintergrund ist laut Universität, dass es für Autofahrer bislang auch mit Navigationsgeräten oft schwierig ist, die kürzeste Route zu finden, wenn zum Beispiel eine Baustelle plötzlich den Weg versperrt. Immerhin bestehe das Straßennetz Westeuropas aus rund 20 Millionen Kreuzungen und Abzweigungen. In diesem riesigen Netz suchten herkömmliche Routenplaner Punkt für Punkt den - nicht immer - schnellsten Weg zum Ziel.

Der kürzeste Weg

Die beiden prämierten Informatiker Bast und Funke gingen jedoch davon aus, dass Autofahrer eine Stadt in der Regel auf einer der wenigen großen Straßen verlassen. Demnach müsse nur der kürzeste Weg zu der wichtigsten Ausfallstraße gewählt werden, die in die Himmelsrichtung des Fernziels führe. Auch am Zielort müsse lediglich wieder nach den wichtigsten Verkehrsachsen gesucht werden.

Den Weg zwischen diesen "Hauptknoten", der meist über Bundesstraßen und Autobahnen führe, könnten Navigationsgeräte wiederum leicht in einer Tabelle finden. Der Wissenschaftspreis der Landesbank Saar ist mit 25 000 Euro notiert und wurde zum neunten Mal verliehen. (hk)