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12.11.1999 - 

DV-Geschichte(n) von 1974 bis 1999

25 Jahre Computerwoche: Engagement und Pioniergeist

Position wurde gleich zu Beginn demonstrativ bezogen: "Tuning spart Anwender 1 Million Mark", lautete die erste Aufmacher-Schlagzeile der Computerwoche. Am 9. Oktober 1974 erschien das deutsche Pendant zur US-amerikanischen "Computerworld" erstmals. Nach hektischen Anfangstagen wurde das redaktionelle Konzept im Editorial öffentlich vorgestellt: "Ziel der CW-Redaktion ist es, den EDV-Professionals auf der Anwenderseite nützliche Informationen für die Praxis zu liefern. CW informiert immer unter dem vorrangigen Gesichtspunkt möglicher Konsequenzen für die Anwender. Darüber hinaus sollen gesamtgesellschaftliche Aspekte des Einsatzes von Computersystemen behandelt werden."

Diese Herangehensweise, sich über die reine Information hinaus zu engagieren, durchaus auch Position zu beziehen, erwies sich als Erfolgsrezept. Die Abonnentenzahl schnellte von rund 2000 nach dem ersten Jahr auf das Fünffache nach dem dritten hoch. Als der immer streitbare Dieter Eckbauer im Oktober 1980 Chefredakteur wurde, betrug die Abonnentenzahl rund 16000; mehr als doppelt soviel waren es, als er 15 Jahre später das Amt abgab. Heute zählt die CW 40000 Abonnenten.

Der Erfolg der CW ermöglichte es dem Verlag, schnell zu expandieren. Im November 1983 startete die "PC-Welt", im April 1990 folgte die "Macwelt", im Dezember 1995 "Computerpartner", im Oktober 1997 "Gamestar" und im November 1998 "Gateway", die heutige "Network World". Die erfolgreichste Tochter der US-amerikanischen International Data Group (IDG) hat Anlaß zum Feiern. Ludger Schmitz