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64-KBit-Chip geht langsam aus Rennen:

256er läuft Vorgängern den Rang ab

12.07.1985

TOKIO (CW) - Die führenden japanischen Halbleiter-Produzenten stellen ihre Produktion rascher als geplant auf 250-KBit-DRAMs (Dynamic Random Access Memory) um. Bei dem 64-KBit-Chip, der bisher in den meisten Mikros verwendet wurde, kam es in den vergangenen Monaten zu Verkaufseinbrüchen.

Aus dem harten Preiskampf resultierten schmale Gewinnspannen oder sogar Verluste. Die NEC Corp. als größter Hersteller will schon am Jahresende die Monatsproduktion der 256-KBit-DRAMs auf 12 bis 13 Millionen steigern, sie liegt jetzt noch unter 5 Millionen. Die Herstellung von 64K-Bit-Chips soll dagegen von jetzt sieben bis acht Millionen pro Monat auf zwei reduziert werden.

Hitachi Ltd. will am Jahresende zehn Millionen 256-KBit-Chips dieser Sorte pro Monat herstellen; im April waren es rund vier Millionen, berichtet VWD. Mitsubishi Electric Corp. und Toshiba Corp. planen bis zum Jahresende eine Steigerung des Produktionsvolumens auf je fünf Millionen Einheiten. Ein 64-KBit-Chip hatte im vergangenen Sommer no rund 500 Yen (sechs Mark) gekostet wird aber jetzt für weniger als 200 Yen (2,50 Mark) angeboten. Der 256er-Chip war im Herbst 1984 für 4000 Yen (50 Mark) auf den Markt gekommen und wird Großabnehmern jetzt bereits für 800 Yen (10 Mark) angeboten.

Der fünftgrößte Halbleiterproduzent Japans, Matsushita Electronics, wird die Sachinvestitionen in Produktionsanlagen in diesem Jahr von ursprünglich 100 Milliarden Yen auf 85 Milliarden Yen reduzieren und den Produktionsbeginn zweier Werke in Uozu um etwa sechs Monate verschieben.