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13.11.2015 - 

RoI nach einem Jahr

3 Tipps für den Cloud-Vertrieb

Wolfgang Emmer arbeitet bei Evernine.
Welche Branchen haben Nachholbedarf bei der Cloud und wie schnell rechnet sie sich für die Kunden? ChannelPartner klärt auf und hält drei Tipps für den Vertrieb parat.

Fast zwei Drittel der Unternehmen weltweit nutzen die Cloud; allein in Deutschland setzt fast die Hälfte auf die Technologie - Tendenz steigend.

Doch was sind die Folgen dieser Digitalisierung? Kostet sie uns Arbeitsplätze oder schafft sie neue? Und wie profitieren die Technologie-Partner von der Technologie? Eine von Salesforce.com bei IDC in Auftrag gegebene Untersuchung geht nun den ökonomischen Auswirkungen der Cloud nach.

ChannelPartner nahm die Studie ins Visier und verrät IT-Dienstleistern, wie schnell sich die Migration in Cloud für Kunden bezahlt macht und in welchen Branchen es noch Potentiale gibt.

Wie viel kostet die Cloud?

Obwohl Cloud Computing in der Regel die Infrastruktur des Kunden reduziert und Kosten sparen soll, ist dieser Schritt zunächst mit neuen Investitionen verbunden. Sei es, dass neue Thin-Clients angeschafft werden oder es alte Datenbanken zu migrieren gilt.

Für den Kunden ist die entscheidende Frage: Nach welchem Zeitraum rechnet sich das Ganze? Laut IDC legt hier Salesforce die Messlatte mit einem Return on Investment (RoI) gut einem Jahr hoch. Hinzu kommt zur reinen IT-Kostenersparnis noch ein Mehr an Produktivität durch die Technologie.

Wie wirkt sich Cloud Computing auf die Wirtschaft aus Quelle IDC
Wie wirkt sich Cloud Computing auf die Wirtschaft aus Quelle IDC
Foto: IDC

Doch nicht nur der RoI macht die Technologie im Systemhausportfolio attraktiv. Kunden und Partnerunternehmen müssen neuen Knowhow- und Administrationsbedarf mit neuen Mitarbeitern gerecht werden. Allein Salesforce-Lösungen sollen laut der Studie hierzulande 10.000 neue Arbeitsplätze bis 2018 schaffen.

Industrie und Handel hinken hinterher

Die zunehmende Akzeptanz bei deutschen Firmen gegenüber der Cloud freut die Anbieter. Doch bei weitem nicht alle Branchen profitieren gleichermaßen von der Technologie. Es gibt noch deutlich Luft nach oben.

IT und Marketing sind die Abteilungen die vermehrt auf die Cloud setzen. Quelle IDC
IT und Marketing sind die Abteilungen die vermehrt auf die Cloud setzen. Quelle IDC
Foto: IDC

So hält sich beispielsweise die Industrie noch vergleichsweise stark zurück. Nicht einmal die Hälfe der Maschinen- und Anlagebauer nützt die Technologie aus der Steckdose. Gut ein Drittel der Industrieunternehmen kann den Begriff "Industrie 4.0" laut IDC nicht einmal genau definieren.

Und das obwohl er hierzulande wie kein anderer für die Digitalisierung - die meist mit der Cloud einhergeht - in diesem Sektor steht. Doch auch hier wendet sich das Blatt allmählich. In den letzten zwölf Monaten setzen sich die Fertigungsbetriebe zunehmend (plus zehn Prozent) mit Konzepten wie der vorausschauenden Wartung, der sogenannten Predictive Maintainance, auseinander.

Auch der Handel hinkt noch hinterher. Auch hier dürften in den kommenden Jahren neue Konzepte, wie die Verschmelzung von stationärem und Onlinehandel, zunehmend die Cloud als Mittlertechnologie voranbringen.

Wo die Cloud bereits erfolgreich eingesetzt wird. Quelle IDC
Wo die Cloud bereits erfolgreich eingesetzt wird. Quelle IDC
Foto: IDC

Weniger verwunderlich ist hingegen, dass Branchen wie die IT und Telekommunikation (71 Prozent), Verkehr und Logistik (65 Prozent), aber auch Banken (65 Prozent) und Versicherungen (65 Prozent) die Technologie bereits vermehrt im Einsatz haben.

3 Tipps für mehr Cloud Business

Keine Frage: Es gibt viele gute Argumente für die Coud. So ermöglicht sie beispielsweise den IT-Abteilungen Ressourcen-raubende Aufgaben auszulagern.

Doch wie erreichen IT-Dienstleister mit Cloud Computing heute die Kunden? ChannelPartner hält drei Tipps parat:

1. Cloud-Einstieg erleichtern

Obwohl die Skeptiker weniger werden, schadet es keinesfalls, wenn Sie Ihren Kunden den Cloud-Einstieg mit attraktiven Konditionen schmackhaft machen, beispielsweise in Form eines Freemium-Modells zu einem bestimmten Cloud Service.

2. Zielgruppe ins Visier nehmen

Schatten-IT zeigt es: Über IT entscheidet längst nicht mehr nur der CIO. Auch Fachabteilungen und - zunehmend junge - Geschäftsführer informieren sich zu Technologien, gerade zu Cloud-Lösungen. Passen Sie daher Ihre Kundenansprache an die jeweilige Zielgruppe an.

3. Produkte, Themen und Content verpacken

Vertrauen und Sicherheit spielen gerade in Sachen Cloud eine zentrale Rolle. Verpacken Sie Ihre Lösungen daher in Themen und zeigen Sie so den konkreten Nutzwert Ihrer Services auf. Auch Content zu kontrovers diskutierten Themen stärkt Ihre Marktposition als Trusted Advisor. (rw)

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