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09.05.1975 - 

Rank Xerox mit Zukunfts-Trend?

300 Prozent mehr Durchsatz

NEW YORK/DÜSSELDORF - Sehr selbstbewußt in bezug auf die Frage, wie die Groß-EDV künftig aussieht, gibt sich Rank Xerox (siehe Anzeigen-Faksimile aus Computerworld vom 23. April 75). Den Durchsatz -wie immer das definiert sein mag - um 300 Prozent zu erhöhen, ist das Ziel des soeben angekündigten CPV-Multiprocessor-Systems für Rechenzentren mit mehreren Xerox Sigma 9 Computern. Das MultiprozessorSystem ermöglicht die Kopplung von bis zu vier Sigma 9 Rechnern, es teilt die Rechenkapazität verschiedenen Prozessoren je nach Bedarf zu.

Primus inter Pares

Eine der Zentraleinheiten wird dabei mit der Führungsaufgabe betraut. Sie verwaltet die Ein-/Ausgabeoperationen, weist den anderen Prozessoren die Verarbeitungsprogramme zu und führt selbst Programme aus. Wie normale Peripheriegeräte fahren die anderen Zentraleinheiten und verarbeiten die ihnen zugewiesenen Benutzerprogramme. Fällt der erste Prozessor aus, so sorgt ein spezielles Ausfallschutzsystem dafür, daß ein anderer - Auswahl dabei beliebig - die Aufgaben des Führungsrechners übernehmen kann. Zur Ausführung eines Jobs werden normalerweise alle Prozessoren herangezogen. Alle

Programme und Dateien die auf einem Monoprozessor-System der letzten Version des CP-V erstellt wurden, sind ohne Änderung auf das Multiprozessor-System zu übernehmen.

Der Xerox Sigma 9-Computer ist das derzeit größte System im Rank Xerox-Angebot. Es verfügt über bis zu 2 Millionen Byte Hauptspeicher. Im Verbund unter Multiprozessorbetrieb stehen also maximal 8 Megabyte zur Verfügung, wobei die Anlage außer im Katastrophenfall praktisch nicht ausfällt. Für Wartungszwecke können einzelne Prozessoren abgeschaltet werden, während die anderen weiterarbeiten. Die Erhöhung der Durchsatzrate um bis zu 300 Prozent soll dadurch zustande kommen daß das CP-V die Peripherie selbsttätig optimal zuteilt, so daß keine Warteschlangen bei Kanälen und Peripheriegeräten entstehen.