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22.12.1995

32-Bit-Betriebssysteme als Kostenfaktor Hardware-Investitionen steigen im kommenden Jahr weiter an

22.12.1995

FRAMINGHAM (IDG) - Die PCs werden billiger, doch die Hardware- Investitionen steigen. 32-Bit-Betriebssysteme wie Windows 95 und OS/2 Warp machen mehr Rechenleistung und Arbeitsspeicher noetig, wenn die Wartezeiten nicht ausufern sollen. Vor allem Pentium- Rechner mit 16 MB Arbeitsspeicher werden im naechsten Jahr beschafft.

33 Prozent mehr werden die PC-Besitzer im kommenden Jahr fuer Hardware ausgeben, vor allem um Windows 95 nicht im Schneckentempo ablaufen zu lassen, ermittelte das Marktforschungsinstitut Workgroup Strategic Services in Portsmouth im Bundesstaat New Hampshire.

"Wir werden 1996 fuer unsere PC-Hardware zwischen 40 und 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr ausgeben", sagte David Hamm, Vertriebs- und Finanzleiter einer Versicherung in Milwaukee. Seine Firma werde rund 1800 neue Rechner kaufen, um die 386-PCs zu ersetzen, die heute in den Agenturen im ganzen Land stehen. Ausloeser fuer die grosse Investition ist der Umstieg auf das Betriebssystem Windows 3.1. Bis jetzt hat man rund 1000 Pentium- PCs mit einer Taktrate von 90 Megahertz eingekauft, die meisten mit 16 MB Arbeitsspeicher und einer 1-GB-Festplatte.

Auch beim Lebensmittelgrosshaendler Associated Grocers in Seattle setzt man im kommenden Jahr ganz auf Pentium-Rechner. "Selbst bei Notebooks kaufen wir heute keine Geraete mehr mit 486-Prozessoren", erklaert der Netzspezialist in der Firma, Tom Balzarini.

Nach dieser Umstellung verlagern einige Unternehmen Applikationen vom Server auf den Arbeitsplatz-PC. "Wir konnten unsere Netzbelastung verringern und Speicherplatz auf dem Server freimachen", freut sich Fred DeBoer von Advanced Technologies Laboratories in Bothell. Die Kosten fuer die Umstellung auf Windows 95 werden dennoch aussergewoehnlich hoch sein: "Selbst die niedrigsten Schaetzungen haben uns alle schockiert."u