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24.10.1980 - 

US-Studie über das Verhältnis von Mikros zu Minis:

32-Bit-Struktur stärkt Minis-Kraft

RICHMOND (rs) - Die Mikrocomputer werden die Minis nach einer Analyse der US-amerikanischen Marktforschungsgesellschaft MSRA Inc. nicht verdrängen. Das Ergebnis der MSRA-Untersuchung ist jetzt in Großbritannien von Keith Wharton Consultants veröffentlicht worden.

Hauptaussage des 130-Seiten-Reports, der 285 Pfund Sterling kostet, ist der englischen Financial Times zufolge, daß die neue Generation der schnelleren 32-Bit-Rechner dem Markt einen "echten Impuls" gibt. Diese Superminis schickten sich an, 1985 etwa 22 Prozent Marktanteil zu erreichen.

Zur Zeit betrage der Weltmarkt-Wert auf diesem Sektor rund 7,7 Milliarden Dollar, doch werde eine jährliche Wachstumsrate von 27 Prozent in den nächsten fünf Jahren erwartet. Aus dem derzeitigen Wert würden damit "solide" 25 Milliarden Dollar.

Ein Höhepunkt des Reports ist, wie die Financial Times schreibt, eine Untersuchung über den 32-Bit-Rechner VAX 11/780 von Digital Equipment sowie anderer ähnlicher Systeme.

Außerdem befaßt sich die Studie mit erkennbaren Trends in der DV-lndustrie wie Preisgestaltung, Software Service sowie der Notwendigkeit neue Kanäle für den Absatz von Kleinrechnern zu finden. Die Marktforscher äußern sich in Voraussagen bis 1985 über Benutzergruppen, Anwendungen und Größenklassen von Computern sowie über Aussichten auf dem In- und Auslandsmarkt.

Stellungnahmen bietet die Untersuchung der Financial Times zufolge, zu Bemühungen von Computer Automation, wieder auf die Beine zu kommen (laut MSRA habe das Unternehmen im Jahr 1979 vier Millionen Dollar verloren), zu dem "phänomenalen" Wachstum von Datapoint (die Einkünfte seien in den vergangenen fünf Jahren um 700 Prozent gestiegen) und zu den Chancen von Digital Equipment, führender Minicomputer-Hersteller zu bleiben.

Informationen: Keith Wharton Consultants, 27 George Street, Richmond, Surrey TW9 1HY, Tel.: 01-9 40 73 66.