Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

30.06.1995

32 MB RAM sind fuer kuenftige Pakete keineswegs utopisch Office-Pakete: Die benoetigte Hardware-Performance steigt

MUENCHEN (CW) - Der Einsatz von Office-Suites erweist sich oftmals als zweischneidiges Schwert. Waehrend Anwender das einheitliche Look and Feel der einzelnen Softwarekomponenten begruessen, kritisieren IS-Abteilungen die hohen Kosten fuer Hardware-Upgrades. Unterschiede zwischen den Produkten der einzelnen Hersteller bestehen kaum, geht es um die technischen Voraussetzungen oder den Preis.

"Software-Suites eignen sich hauptsaechlich fuer den individuellen Einsatz", so die Erfahrung von Bob Simco, President der kalifornischen International Technology Group, Mountain View. Fuer umfangreichere PC-Umgebungen in Unternehmen seien die integrierten Pakete aufgrund der Performance-Voraussetzungen und der damit verbundenen Zusatzinvestitionen fuer Hardware-Upgrades allerdings seltener geeignet.

Marktforscher bestaetigen: Firmen, die beispielsweise 10000 Dollar fuer die Hard- und Software jedes einzelnen PCs ausgeben, sollten fuer die kommenden fuenf Jahre zusaetzlich denselben Betrag jaehrlich fuer den Support und das Hardware-Upgrade einkalkulieren. Waehrend noch vor einigen Jahren 2 MB Arbeitsspeicher genuegten, benoetigten aktuelle Suites zwischen 4 und 16 MB RAM. Branchenkenner erwarten, dass kommende Office-Pakete mindestens 16 bis 32 MB voraussetzen werden. Ebenso duester sieht es mit dem Festplattenplatz aus. Softwarepakete, die derzeit mit rund 20 MB auskommen, geben sich in Zukunft erst mit dem Dreifachen zufrieden.

Trotz der steigenden Ansprueche an die Hardware scheinen Office- Pakete immer groesseren Anklang zu finden. "Es existiert eindeutig ein Trend", stellt Torsten Kieslich, Pressesprecher bei Novell fest. Der Vorteil von Office-Paketen liegt auf der Hand. So kosten die Softwaresammlungen oft kaum mehr als einzelne Anwendungen. Auch in Sachen Schulung haben Bundles Vorteile. Waehrend Anwender mit ein und derselben Benutzer-Schnittstelle zurechtzukommen lernen, entfaellt fuer DV-Abteilungen der Aufwand, mehrere Applikationen zu unterstuetzen.