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06.07.1984 - 

IBM erweitert die Möglichkeiten ihrer Mikros:

3270-PC liefert jetzt auch Grafiken

NEW YORK (cw) - Zwei Grafikarbeitsplätze, die auf dem Mikrocomputer 3270-PC basieren, stellte jetzt die IBM Corp. vor. Ferner kündigte das Unternehmen weitere Grafiksoftware, einen Tintenstrahldrucker für den Arbeitsplatz sowie seine erste Maus an. Außerdem steht ein neues Modell der PC-Familie ins Haus.

Die neuen Arbeitsplätze sind IBM zufolge auf Geschäftsleute, Ingenieure und Wissenschaftler ausgerichtet, die komfortable Grafikfunktionen benötigen beziehungsweise Dokumente mit Grafik und Text erstellen müssen. Nach Ansicht von Beobachtern hätten gerade die eingeschränkten Grafikmöglichkeiten Anwender von den IBM-Mikros zurückgehalten. So hat ein Unternehmen nach Angaben von Marty Levin, Consultant der Colorado Springs, zehn 3270-PCs zurückgegeben, als die Grenzen der Grafik deutlich wurden.

Die neuen Modelle 3270-PC/G und GX nun können laut IBM Grafikdaten vom Host-Rechner auch in Vektor-Form empfangen und verarbeiten. Dabei ließe sich die Datenübertragungszeit um rund 70 Prozent verkürzen, die Host-Belastung verringere sich um etwa 80 Prozent.

Dem Anwender stehen mit den neuen Grafikarbeitsplätzen ein 14-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 720x512 Bildpunkten und acht Farben (3270-PC/G) oder ein 19-Zoll-Schirm mit 16 Farben und 960 x 1000 Punkten (3270-PC/GX) zur Verfügung. Das GX-Modell verfüge über eine höhere Performance einschließlich der Möglichkeit, dreidimensionale Bilder erzeugen und rotieren zu können.

Wie auf dem normalen 3270-PC kann der Anwender auch an den neuen Grafikarbeitsplätzen die Fenstertechnik nutzen und die Geräte über die 3274-Steuereinheit an jeden /370-Rechner anschließen. Das kleinste G-Modell mit 384-KB-Arbeitsspeicher, Grafik-Monitor und Software kostet knapp unter 10000 Dollar. Das GX-Modell kostet in der kleinsten Version rund 17000 Dollar.

Gleichzeitig hat IBM neue, weiterentwickelte Grafikprogramme sowie Ausrüstungen zum Erstellen von Grafiken auf Druckern, die direkt an die Tischrechner angeschlossen werden können, angekündigt. Das für den Einsatz im Host-Rechner gedachte Grafikprogramm Graphical Data Display Manager stellt dreidimensionale und andere neue Charts her und unterstützt die neuen Tischrechner sowie alle angeschlossenen IBM-3270-Terminals. Der neue Drucker IBM 3852 mit sieben Farben kann farbige Grafiken drucken sowie Texte und Zeichnungen auf Folien und auf Normalpapier ausgeben. Des weiteren bietet IBM eine optische Maus für eine schnellere Bewegung und Positionierung des Cursors an.