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Neues Joint Venture soll den Umschwung bringen

3Com leidet unter dem Preisdruck

28.03.2003
MÜNCHEN (CW) - Netzwerkspezialist 3Com hat ein schwaches drittes Fiskalquartal abgeschlossen. Durch ein Joint Venture in China will die Company den Wettbewerber Cisco angreifen.

Neuer Partner von 3Com ist die privat geführte chinesische Firma Huawei, die im vergangenen Geschäftsjahr rund 2,7 Milliarden Dollar umgesetzt hat. An dem geplanten Joint Venture wird Huawei 51 Prozent und 3Com den Rest halten. Zudem steuern die Kalifornier etwa 160 Millionen Dollar in bar bei. Dafür erhofft sich die Company einen Durchbruch im Geschäft mit großen Unternehmen, während die Chinesen ihre internationale Expansion unter einem bekannten Markennamen vorantreiben wollen. Im Visier beider Companies bewegt sich Cisco, die unlängst Huawei wegen Diebstahls geistigen Eigentums von Enterprise-Routern verklagt haben. Stimmen die Wettbewerbsbehörden dem Deal zu, soll das Joint Venture im August seine Arbeit offiziell aufnehmen.

Neue Märkte und Absatzsegmente hat 3Com auch nötig, denn im vergangenen dritten Fiskalquartal (Ende: 28. Februar) haben sich die Einnahmen enttäuschend entwickelt. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum brach der Umsatz um 31,2 Prozent auf 244,9 Millionen Dollar ein. Ein Grund für den Rückgang waren die schwachen Zahlen der Enterprise-Networking-Division, die einen sequenziellen Umsatzrückgang von 13 Prozent verzeichnen musste. Zudem tobt im unteren Segment immer noch ein Preiskampf mit Wettbewerbern wie Linksys, D-Link oder Dell. Das Nettoergebnis belief sich nach minus 236,1 Millionen Dollar im Vorjahr auf minus 79,2 Millionen Dollar. (ajf)