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26.04.2016 - 

FabCon 3.D und Rapidtech

3D-Druck auf dem Weg zur Serienfertigung

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Beim Prototyping ist 3D-Druck längst etabliert, doch es gibt auch Einsatzmöglichkeiten bei der Serienfertigung. Das wird einer der Themenschwerpunkte bei der Rapidtech in Erfurt im Juni sein.

Die Messe Erfurt hat mit dem Messe-Duo FabCon 3.D und Rapidtech eine der wichtigsten Veranstaltungen hierzulande zum Thema 3D-Druck geschaffen. Vom 14. Bis 16. Juni 2016 wird die Doppelveranstaltung erstmals verlängert an drei Tagen stattfinden.

3D Metal Printing und Additive Manufacturing bei der Serienfertigung werden im Fokus der diesjährigen Erfurter 3D-Druck-Messen FabCon 3.D und Rapidtech stehen.
3D Metal Printing und Additive Manufacturing bei der Serienfertigung werden im Fokus der diesjährigen Erfurter 3D-Druck-Messen FabCon 3.D und Rapidtech stehen.

Ursprünglich war die FabCon 3.D eher im Consumer-Umfeld angesiedelt, während die Rapidtech den professionellen Bereich bediente. Mittlerweile sind die beiden Veranstaltungen zu einer Messe verschmolzen.

Begleitet wird die Schau durch ein umfangreiches Kongress- und Vortragsprogramm mit Fachforen und Keynotes. Zu den bereits erfolgreich durchgeführten Fachforen Fachforen "Wissenschaft", "Werkzeuge", "Luftfahrt", "Medizintechnik", "Zahntechnik" und "Konstruktion" gesellen sich nun die neuen Themen "Additive Lohnfertigung", "3D Metal Printing", "Automobilindustrie" und "Elektronik".

Rund 160 Aussteller haben sich für die diesjährige Doppelmesse angesagt. Die Messe Erfurt erwartet über 4.000 Fachbesucher und mehr als 700 Kongressteilnehmer aus Europa und Übersee.

Keynotes von Siemens, Statasys und Volkswagen

Die Messe-Keynotes rücken den Einsatz von additiven Fertigungstechnologien (Additive Manufacturing / AM) bei der Serienfertigung in den Fokus. Spezialisten von Stratasys, Siemens und Volkswagen geben in ihren Vorträgen Einblicke in aktuelle Anwendungen und Zukunftskonzepte.

Zum Messestart am 14. Juni will Dipl.-Ing. Helmut Zeyn, Siemens Industry Software GmbH, die Herausforderungen für additive Fertigungsverfahren bei der Herstellung von Serienteilen verdeutlichen. Darüber hinaus wird Zeyn innovative Entwicklungen vorstellen, mit denen bei der Integration von AM-Prozessen in eine bestehende Fertigung die Anforderungen einer modernen Serienproduktion hinsichtlich Prozesssicherheit, Prozessüberwachung, Nachverfolgbarkeit und Datenaustausch effizient erfüllt werden können.

3D-Druck im Umfeld von Industrie 4.0

Tag 2 (15. Juni) beginnt mit der Keynote von Wolfgang Kochan, General Manager D-A-CH Region bei der Stratasys GmbH. In seinem Vortrag "Industrie 4.0 und Additive Manufacturing - ein Blick in die Zukunft" stellt er die zentralen Fragen der nächsten Jahre: Inwiefern ist Additive Manufacturing schon heute ein fester Bestandteil der Produktentwicklungszyklen oder im Umfeld Industrie 4.0? Wie wird die 3D-Druck Technologie in Zukunft von Unternehmen genutzt werden, um Prozesse zu optimieren, Markteinführungszeiten zu verkürzen sowie Kostensenkungen zu realisieren?

Für den Keynote-Vortrag am dritten Messetag (16. Juni 2016) konnte die Messe Erfurt Dr. Steffen Landua, Leiter Technologieentwicklung Werkzeugbau und Presswerk der Volkswagen AG, gewinnen. In seinem Referat informiert er über die Chancen, die der metallische 3D-Druck bei der Fertigung von Betriebsmitteln und Serienbauteilen in der Automobilindustrie bietet und welcher Vorteil Herstellern daraus erwächst. Außerdem beleuchtet Landua die Anforderungen aus der Automobilproduktion an das Additive Manufacturing, beispielsweise hinsichtlich Produktivität, Werkstoffauswahl und Bauraumgrößen, sowie den Serienstand der 3D-Drucktechnologie.

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