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Rapid.Tech und FabCon 3.D

3D-Druck-Messeduo mit Besucherrekord

Armin Weiler kümmert sich um die rechercheintensiven Geschichten rund um den ITK-Channel und um die Themen der Distribution. Zudem ist er für den Bereich Peripherie zuständig. Zu seinen Spezialgebieten zählen daher Drucker, Displays und Eingabegeräte. Bei der inoffiziellen deutschen IT-Skimeisterschaft "CP Race" ist er für die Rennleitung verantwortlich.
Rund 4.500 Besucher sind zu den parallel stattfindenden 3D-Druck-Messen Rapid.Tech und FabCon 3.D gekommen. 176 Aussteller zeigten in Erfurt ihre Produkte und Lösungen.

Das Angebot an Produkten, Lösungen und Dienstleistungen rund um additive Fertigungstechnologien wächst stetig. Das spiegelt sich auch bei der FabCon 3.D und der Rapid.Tech in Erfurt wieder: Mit 4.500 Besuchern konnten das gemeinsam stattfindende Messeduo um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr zulegen.

Erstaunlich echt sehen diese in Erfurt gezeigten Silikonprothesen von Stamos + Braun Prothesenwerkaus dem 3D-Drucker aus.
Erstaunlich echt sehen diese in Erfurt gezeigten Silikonprothesen von Stamos + Braun Prothesenwerkaus dem 3D-Drucker aus.

Die FabCon 3.D und die Rapid.Tech waren ursprünglich als getrennte Veranstaltungen konzipiert. Während die Rapid.Tech professionelle Aussteller und Anwender ansprach, war die FabCon 3.D eher für private Anwender und kleine Unternehmen gedacht, wie die Bastler und Tüftler der Maker-Szene. Doch die Grenzen sind längs verschwommen. So finden die Veranstaltungen in derselben Halle auf dem Messegelände in Erfurt statt, in der sich in diesem Jahr bereits 176 Aussteller präsentierten. "Das Aussteller-Plus von 21 Prozent, der Zuwachs der Fläche um 24 Prozent und jetzt der Besucherrekord belegen zum einen den gestiegenen Stellenwert der Rapid.Tech und zum anderen die zunehmende Relevanz der generativen Technologien für immer mehr Branchen", erklärt Michael Eichmann von der Stratasys GmbH und gleichzeitig Vorsitzender des Messebeirats. Damit haben laut Eichmann die Rapid.Tech und FabCon 3.D ihren Ruf als europäische Spitzenveranstaltung im Bereich der generativen Fertigungstechnologien gefestigt.

3D-Druck wird von der Industrie ernster genommen

Die Verlängerung von zwei auf drei Tage dürfte ebenfalls zu einem Besucherplus geführt haben. "Die Entscheidung, den Rapid.Tech-Fachkongress mit Messe in diesem Jahr auf drei Tage zu verlängern, hat sich definitiv ausgezahlt. Die Fachbesucher hatten mehr Zeit für ihren Messebesuch und konnten auch im Fachkongress müheloser zwischen den einzelnen Themenkomplexen wechseln", hat Antonius Köster, CEO der Antonius Köster GmbH, beobachtet. Er habe den Eindruck, dass das Thema 3D-Druck in der Industrie in diesem Jahr sehr viel ernster genommen werde.

Ergänzt wurde die Messe durch ein umfangreiches Kongressprogramm: 88 Referenten aus neun Ländern stellten in den neuen Fachforen "Additive Lohnfertigung", "3D Metal Printing", "Automobilindustrie" und "Elektronik" neue Trends, Visionen und Anwendungen vor. Bereits etabliert haben sich die Fachforen "Wissenschaft", "Werkzeuge", "Design", "Luftfahrt", "Medizintechnik", "Zahntechnik" und "Konstruktion".

Die diesjährigen Messe-Keynotes von Stratasys, Siemens und Volkswagen rückten die Serienfertigung in den Fokus. Weitere Schwerpunkte waren die Themen Bildung und Lebensmitteldruck.