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20.02.2006

3GSM: HP stellt Notebook mit UMTS vor

Hewlett-Packard (HP) hat auf der 3GSM-Konferenz vergangene Woche in Barcelona den Prototyp eines Notebooks präsentiert, in das der Hersteller ein Chipset neuester Technik für die Drahtloskommunikation eingebaut hat.

Das "Broadband Wireless Business Notebook" arbeitet mit einem W-CDMA/HSDPA-Chipset. WCDMA steht für Wideband Code Division Multiple Access, HSDPA für High Speed Downlink Packet Access.

HSDPA stellt die zweite UMTS-Generation dar und verspricht Datentransferraten, die bislang bei DSL den Stand der Technik repräsentierten. Im Download sollen Transferraten von bis zu 1,8 Mbit/s, im Upload von bis zu 384 Kbit/s möglich werden. Interessant vor allem für kommerzielle Anwender: Die nächste UMTS-Variante soll besser für zeitkritische IT-Anwendungen geeignet sein.

Allerdings ist HSDPA insbesondere für Mobilfunker mit einem Problem behaftet: Zum einen ist ein stärkeres Signal erforderlich, um auf den hohen UMTS-Frequenzen Breitbandgeschwindigkeiten zu erreichen. Zum anderen muss in Büros genügend Netzkapazität zur Verfügung steht. Eine Anforderung, die das Mobilfunknetz überlasten könnte.

Vielleicht ist das auch der Grund, warum es HP nicht gelang, rechtzeitig - zumindest zur 3GSM-Veranstaltung - einen Carrier zu präsentieren, mit dem man das Notebook vermarkten will. Auf den Markt kommen soll es im dritten Quartal dieses Jahres. HPs Vice President Francesco Serafini sagte, sein Unternehmen sei kurz davor, ein entsprechendes Abkommen mit einem "großen europäischen Telco-Unternehmen" zu vermelden.

Die Konkurrenz schläft derweil nicht. Schon vor HP hatte Dell ein ähnliches Notebook angekündigt, das man in Kooperation mit Vodafone vertreiben wolle. Fujitsu-Siemens Computers (FSC) hat ein ähnliches Abkommen mit T-Mobile abgeschlossen.

HP nahm indirekt Bezug auf die Konkurrenzprodukte. Das Broadband Wirelesse Business Notebook übertreffe mit seinen Leistungsmerkmalen viele andere Embedded-Lösungen der ersten Generation in Notebooks. Die eigene Chipsettechnik soll einen Durchsatz von bis zu 3,6 Mbit/s ermöglichen. (jm)

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