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16.11.2016 - 

IoT als Chance für das Marketing

4 Voraussetzungen für erfolgreiches IoT-Marketing

Stefanie Wagner-Fuhs ist seit August 2014 Chief Market Officer und Mitglied der Geschäftsleitung der Namics AG. In dieser Funktion verantwortet die Autoren die gesamte Vermarktungskette, von der Marketingkommunikation über Sales bis zum Business Development. Mit über 20 Jahren Berufserfahrung - auf Unternehmens- und Agenturseite - möchte Frau Wagner-Fuhs ihr Wissen hier gerne teilen. Die Kernthemen sind Markenkommunikation, Management und vor allem Business Transformation im digitalen Zeitalter.
Ob Auto, Industrie oder im eigenen zu Haus - IoT scheint unendliche Möglichkeiten zu bieten. So auch für das unternehmensinterne Marketing.

Die allumfassende Vernetzung wird bald Realität und bietet für Unternehmen schon heute unendliche Möglichkeiten. Eine davon zeigt sich darin, dem Kunden durch gesammelte Daten näher zu kommen, seine individuellen Wünsche zu identifizieren und personalisierte Angebote zu entwickeln. Vor allem das Marketing kann, wenn es rechtzeitig die nötigen Kompetenzen aufbaut, einen großen Mehrwert für den Kunden und damit auch für das Unternehmen bieten. Doch was braucht es, um ein erfolgreiches Internet of Things (IoT) Marketing aufzubauen? Die vier folgenden Aspekte geben darauf eine erste Antwort.

IoT generiert fortlaufend riesige Datenmengen, die für Marketingzwecke verwendbar sind.
IoT generiert fortlaufend riesige Datenmengen, die für Marketingzwecke verwendbar sind.
Foto: Melpomene - shutterstock.com

Datenkompetenz

IoT generiert fortlaufend riesige Datenmengen. Um diese Daten, möglichst in Echtzeit, auszuwerten und aus den Ergebnissen die richtigen Handlungen für das Marketing abzuleiten, müssen nicht nur die notwendigen technischen Voraussetzungen – etwa in Form von Big-Data-Lösungen – vorhanden sein. Auch das entsprechende Know-how darf nicht fehlen. Letzteres zeigt sich vor allem in der notwendigen Interpretation der wachsenden Datenmenge. Sie ist für die Ableitung von zukünftigen, zahlenbasierten Handlungsoptionen essentiell. Der „Data Scientist“ ist daher ein Berufsbild, das im Marketing auf jeden Fall Zukunft hat.

Fokus auf Sicherheit

Der Faktor Datensicherheit spielt nicht nur im Consumer-Bereich eine entscheidende Rolle, dem Internet der Dinge zum Durchbruch zu verhelfen. Auch wenn es um Industrie 4.0 geht, muss die IT-Sicherheit oberste Priorität haben, etwa, um gegen Hacker-Angriffe gewappnet zu sein. Eine komplexe Aufgabe, bei der unter anderem der Datenschutz eine zentrale Rolle spielt.

Partnerschaften

Der Einsatz von IoT beziehungsweise Industrie 4.0 erfordert viel neues Know-how, das nicht immer im Unternehmen vorhanden ist. So hat sich der Aufzug-Produzent Schindler im Zuge seiner Digitalisierungsstrategie nicht nur mit Apple als Technologiepartner zusammengetan, sondern auch mit General Electric. Der Hersteller von Werkzeugmaschinen Trumpf setzt für den Wissenstransfer auf das Code_n-Ökosystem und hat mit Axoom sogar einen IT-Dienstleister für Industrie 4.0 gegründet.

Mut zum Experiment

Nicht von jeder Idee lässt sich der Kunde sofort begeistern. Deshalb ist es wichtig, neue Marketingstrategien in Verbindung mit IoT in Form von Trial & Error auszuloten und dabei Kunden und Nutzer mit einzubeziehen. Schindler etwa hat seine Kunden frühzeitig in die Entwicklung des Service-Portals sowie der App involviert und ihr Feedback mit aufgenommen.

Das Internet der Dinge birgt für das Marketing ein riesiges Potenzial. Marketing-Verantwortliche sollten sich jetzt mit dem Thema befassen und in die strategische Planung gehen. Dabei geht es vor allem darum, zunächst eine „vernetzte“ Vision für das eigene Unternehmen zu entwickeln und die Möglichkeiten von IoT auf die eigenen Produkte und Services zu übertragen.

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