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12.12.1975

4000 Quadrate als erste Stufe eines Fabrik-Zentrums

PADERBORN - Nixdorf baut im Nixdorf-Raster - Quadrate mit einer Kantenlänge von 1,80 Meter und einer Fläche von 3,24 Quadratmetern. Schallschluckdecken, Trenn- und Schrankwände sind auf diese Maße abgestimmt. Deswegen setzt sich der erste Teil des künftigen Paderborner Computerzentrums aus rund 4000 solcher Quadrate zusammen: 13 000 Quadratmeter Produktionsfläche hat das neue, jetzt offiziell übergebene Nixdorf-Werk in Paderborn, das 8 Millionen Mark kostete. Die 400 Arbeitsplätze von Chassisfertigung, Lackiererei, Computermontage, Endtest und Versand sind darin untergebracht. Langfristig sollen alle zentralen Aktivitäten der Nixdorf-Computer AG aus den Bereichen Entwicklung, Fertigung, Vertriebsverwaltung und Dienstleistung auf dem neuen, 58 Hektar großen Gelände am Stadtrand von Paderborn konzentriert werden.

Weg von gemieteten Räumen

Beim jüngsten Schritt wurden Produktionsbereiche, die bisher außerhalb des Stammwerkes in Mietgebäuden untergebracht waren, in den Neubau verlegt. Moduln und Peripherie-Einheiten werden aus den Werken Köln und Berlin nach Paderborn geliefert, wo rund 20 000 Stück der 600 verschiedenen Bauteil-Typen in einem "Vorlaufpuffer" bereitstehen. Je nach Kundenauftrag erfolgt im neuen Betrieb die Chassis-Bestückung - danach Montage und Test.

Von den 7300 Mitarbeitern, die die Nixdorf Computer AG am 31. Oktober zählte (1974: 8100), war knapp ein Fünftel in der Fertigung tätig - 1402 Mitarbeiter.

Produktivität um 10 Prozent gesteigert

Mit 348 Auszubildenden ist der Nachwuchs fast so stark wie die ganze Nixdorf-Verwaltung, die 364 Mitarbeiter zählt. Die Abteilungen Dienstleistung/Vertrieb im Inland (2200 Mitarbeiter) und die Auslandstöchter (2300 Mitarbeiter) beanspruchen zusammen fast zwei Drittel aller Nixdörfler. Sie erwirtschafteten 1974 einen Weltumsatz von 581 Millionen Mark - 1975 sollen es zwischen 6 und 10 Prozent mehr werden. Die Produktivität - gerechnet pro Mitarbeiter - soll in diesem Jahr mehr als 10 Prozent höher liegen als 1974.

3 Prozent Gewinn nötig

Um bedarfsgerecht investieren zu können, sind nach Ansicht von Heinz Nixdorf in der Computerindustrie im Durchschnitt 3 Prozent vom Umsatz erforderlich. Etwa 2 Prozent, wie die Paderborner im Vorjahr erzielten, sei zu wenig.

Neue DÜ-Normen

BERLIN - Neu erschienen sind die Teile 2 und 3 von DIN 66021 "Datenübertragung". Sie behandeln Schnittstellen zwischen DE- und DÜ-Einrichtungen bei 600, 1200 und 2400 bit/sec auf Fernsprechleitungen. Für Teil 4, "Schnittstellen bei automatischem Verbindungsaufbau in Fernsprechwählnetzen" liegt jetzt der Entwurf vor - Einsprüche sind bis 29. Februar 76 möglich. -py