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10.08.1979 - 

Einsatshäufigkeit von DB-Systemen bei amerikanischen IBM-Anwendern wächst:

43 von 100 Datenbanken sind Fremd-lmplantate

MÜNCHEN (je) - Auf den bei US-Anwendern laufenden IBM-Großrechnern werden zunehmend mehr Datenbanksysteme installiert. Überlagert wird diese Entwicklung von der Beobachtung, daß die Anteilswerte von DB-Implementationen um so höher sind, je größer die Rechner sind. Diese doppelte Abhängigkeit läßt sich aus einer letzt von IDC vorgelegten Studie ablesen (siehe Tabelle). Sie gilt für den US-Markt.

Die Bedeutung des Zeitfaktors wird besonders deutlich am Beispiel der Systeme /360 und /370, wo auch abnehmende Bestandszahlen am Wachstumstrend der Datenbanken nichts zu ändern vermögen. Für das System /370 soll diese Entwicklung nach Meinung der Marktforscher auch absolut gesehen unverändert anhalten, (jedenfalls bis zum Ende des Prognosezeitraumes).

Die IDC-Untersuchung - sie erscheint unter dem Titel "IBM Software Environment" - belegt auch, daß bei den "Jumbos" die Datenbank-Einsätze mit der Rechnergröße positiv korrelieren: Das Top-Modell 3033 soll Ende 1979 auf eine DB-Einsatzrate von 72 Prozent kommen, Ende 1980 gar auf 74,8 Prozent. Den größten /360- und /370-Modellen ordnet die Studie dagegen Höchstziffern von 45,3 beziehungsweise 70,3 Prozent zu.

Nicht ganz in dieses einheitliche Bild paßt das "Zwischenmodell" 3032 der 30XX-Serie. IDC kommt für dieses System auf Installationszahlen, die noch unter einem Sechstel der insgesamt abgesetzten Anlagen der Serie liegen. Und der Prozentsatz der DB-Implementierungen liegt bei der 3032 mit zirka 55 Prozent (1979 und 1980) spürbar unter dem der beiden Schwestermaschinen.

Ermittelt wurde auch die Herkunft der eingesetzten Datenbanksysteme. Demnach handelt es sich in 57 Prozent der Fälle um IBM-Produkte (und hier in der Hauptsache um DL/1). Die weitere Verteilung sieht folgendermaßen aus: