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01.12.2004

5 GB auf einer Ein-Zoll-Festplatte

Seagates Laufwerke sind für Digitalkameras und MP3-Player konzipiert.

Mit neuen Produkten speziell für kleine elektronische Geräte rundet Seagate jetzt sein Angebot ab. Für den Einsatz in Digitalkameras und MP3-Playern ist die Ein-Zoll-Platte "ST1" gedacht, die es mit Kapazitäten von 2,5 und 5 GB gibt. Das Laufwerk dreht 3600-mal in der Minute und verfügt über 2 MB Cache-Speicher. Ebenfalls im Ein-Zoll-Format und mit Kapazitäten von 2,5 und 5 GB kommt die externe Speicherlösung "Pocket Drive". Das Laufwerk für den mobilen Einsatz ist in einem schockabsorbierenden Gehäuse untergebracht und verträgt Erschütterungen bis 5000G, was einem Fall von rund einem Meter entspricht. Die Seagate-Ingenieure verstecken das USB-Kabel im Gehäuse, das sich wie eine Staubsaugerschnur aufrollen lässt. Mit zum Lieferumfang gehört das "Software Pack", das die Partitionierung des Laufwerks erlaubt. Durch Verschlüsselung kann eine private Partition vor unerwünschtem Einblick gesichert werden. Das Pocket Drive ist für knapp 150 Euro (2,5 GB) beziehungsweise 200 Euro (5 GB) zu haben.

Ebenfalls als externes Gerät kommt die 3,5-Zoll-Festplatte mit Kapazitäten von 160, 200 und 300 GB mit Anschluss an USB und Firewire auf den Markt. Ideal für mobile Business-Anwender ist die externe 2,5-Zoll-Festplatte, die noch besser gegen Erschütterungen geschützt ist und ebenfalls 5000G verträgt. Das USB-Gerät ist mit Kapazitäten von 40 und 100 GB zu haben.

Seagate produziert täglich 250000 Laufwerke und hält damit über alle Formfaktoren hinweg einen Marktanteil von 27 Prozent. Die nächstplatzierten Maxtor und Western Digital verkaufen jeweils rund 18 Prozent der jährlich rund 80 Millionen abgesetzten Festplatten.

Hans-Dieter Blaser, Seagates Sales- und Marketing-Chef für Europa, den Nahen Osten und Afrika (Emea), führt die Marktführerschaft insbesondere darauf zurück, dass im Gegensatz zur Konkurrenz die wichtigsten Bauteile einer Festplatte, also Schreib-Lese-Köpfe, Medien, Platinen und Motoren, aus der eigenen Entwicklung stammen. Das Unternehmen steckt da-für zehn Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung. (kk)