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Ist CD-ROM für Verlagspublikationen eine Alternative?


28.07.1989 - 

50 Bibeln haben Platz auf einer einzigen optischen CD-ROM

Auch begeisterten Computernutzern ist klar, daß wir keinen Kriminalroman computergespeichert an den Strand mitnehmen werden. In der Verlagsbranche und bei ihren Endkunden, den Lesern, liegt aber häufig die Befürchtung vor, daß es genau das ist, wozu sie von der EDV-lndustrie überredet werden sollen. Die überspitzte Formulierung erklärt einige der ablehnenden Gefühle. denen elektronische Medien im Verlagsbereich gegenüberstehen.

Eins ist unumstritten: Das Buch ist seit Jahrhunderten ein erprobtes und durchgesetztes Medium, das heute noch jedem Vergleich standhält: Es ist tragbar. Jeder lernt schon im Kindesalter, wie es zu benutzen ist. Die Regeln für die Benutzung sind für alle Bücher gleich. Es ist für jeden erschwinglich. Man kann es überall kaufen. Es benötigt keine eigenen Apparate. Es kann überall eingesetzt werden. Die bisher langsame Durchsetzung der elektronischen Medien im Verlagsbereich scheint von solchen Gedanken beeinflußt zu sein.

Dabei wird meist übersehen, daß die Werke, um die es geht, aus einer ganz anderen Richtung kommen. Verlag heißt nicht nur die Herausgabe von Lyrikbänden, von Kunstbänden und schöner Literatur. Tausende von Fachverlagen befassen sich in Deutschland mit der Herausgabe professionell genutzter Literatur.

Wer hat sich nicht schon über Loseblattwerke mit Stapeln nicht einsortierter Nachlieferungen geärgert? Wer hat nicht schon mehrere Bände eines Nachschlagewerks bei der Verfolgung von Verweisen aus dem Schrank gezogen? Und wer hat nicht schon beklagt, daß die Daten in einem Buch bereits bei der Drucklegung nicht mehr aktuell waren? Täglich werden in vielen Büros Adreß- und Telefonbücher gewälzt. Bibliothekskataloge nehmen viele Meter Regalraum ein. Juristische Kommentare entwickeln sich zum undurchdringlichen Dschungel. Längst sind Menschen nicht mehr in der Lage aus vielbändigen Werken die Informationen herauszulesen, die sich tatsächlich darin befinden.

Ein elektronisches Speichermedium, das antritt, diesen Markt zu erobern, muß dabei Rücksicht nehmen auf gewisse Eigenheiten des Komplementärmediums Buch und der zugehörigen Branche.

Mit Büchern wird immer ein vollständiger Datenbestand erworben - auch wenn man nur selten nachschlägt. Hier ist einer der Gründe zu finden, warum Online-Datenbanken immer noch auf Zurückhaltung bei Nutzern stoßen, die es nicht gewohnt sind, für Einzelinformationen zu bezahlen. Weiter ist eine intuitive Benutzerführung wichtig. Es kann nicht erwartet werden, daß ein Buchnutzer eine Abfragesprache lernt. Im Falle von Nachschlagewerken wie Bibliothekskatalogen sollte die bereits im Buch gegebene Komplexität der Systematik vom Nutzer ferngehalten werden, um Informationsretrieval in vollem Umfang zu ermöglichen. Verlage leben vom Wert ihrer Substanzen. Es ist nicht nur wichtig für sie, daß diese Substanz unverändert beim Leser ankommt, sondern auch, daß ein verlegtes Produkt nicht ohne weiteres als Raubkopie zirkulieren kann.

In besonderem Maße werden alle diese Bedingungen bei der CD-ROM erfüllt. In Analogie zur Audio-CD bezeichnet CD-ROM (Compact Disc-Read Only Memory) eine optische Speicherplatte, auf der Daten digital gespeichert sind. Sie werden industriell beschrieben und vervielfältigt. Auf einer CD-ROM können Text, Bilder und Grafiken sowie Toninformationen gespeichert werden: Insgesamt 550 MB haben auf einer silbernen Scheibe Platz, das entspricht 270 000 DIN-A4-Seiten Text, mehr als 50 Bibeln und mehr als acht zwanzigbändigen Lexika.

Um die gespeicherten Informationen nutzen zu können, braucht man einen PC und ein CD-ROM-Laufwerk. Die heutigen nach dem High Sierra-Standard hergestellten CD-ROMs können auf jedem handelsüblichen CD-ROM-Laufwerk abgespielt werden. Zum vollen Ausnutzen der Daten braucht man allerdings noch eine Retrieval-Software, die bei allen kommerziell erhältlichen Anwendungen mitgeliefert wird. Zwar unterscheidet sich der Kern der verwendeten Software je nach Anbieter.

Neue Software erleichtert die Datensuche auf der CD-ROM

Software, die in den vergangenen Jahren den Standards intuitiver Benutzerführung nicht entsprach, wird in Neuauflagen modifiziert, und erste Anwendungen unter grafischen Oberflächen wie Microsoft Windows oder Apple bringen zusätzliche Erleichterungen.

Eine vollständige Standardisierung wird nicht nur wegen der unterschiedlichen Anbieter nicht erfolgen: Auch die Daten haben höchst verschiedene Strukturen. Das Retrieval muß so unterschiedliche Daten behandeln können wie beispielsweise die Bibel oder Liefern & Leisten, ein Adreßbuch aus dem Deutschen Adreßbuchverlag. Wie bei allen Publikationsformen seit Entdeckung der Keilschrift waren es auch bei der CD-ROM religiöse Texte und Texte aus dem Handelsbereich, die zuerst auf dem neuen Medium erschienen. Im Jahre 1987 erschien bei der Deutschen Bibelgesellschaft die erste CD-ROM mit dem kompletten Text der Lutherschen Bibelübersetzung. Mittlerweile ist sie durch eine CD abgelöst, die zusätzlich die Einheitsübersetzung und eine moderne Übersetzung, die Gute Nachricht, enthält. In den Daten kann durch die Eingabe eines beliebigen Wortes mit beliebigen logischen Verknüpfungen gesucht werden. Die Volltextsuchmöglichkeit ist hierbei jeder Konkordanz weit überlegen, kann doch jedes noch so unwichtige Wort gesucht werden.

Diese Vorgehensweise ist nicht nur eine große Hilfe bei der Suche nach Stellen, deren Wortlaut nicht mehr ganz sicher zitiert werden kann, sie ermöglicht auch Vergleiche von Textstellen, die inhaltlich nicht besonders hervorgehoben sind. Für Forscher perfekt wird Anwendung durch die Möglichkeit, Parallelstellen unterschiedlicher Übersetzungen nebeneinander auf den Bildschirm zu holen, der praktische Nutzen für die Predigt ergibt sich bei der Übernahme von Versen direkt in ein Textverarbeitungsprogramm. So einfach ist die Anwendung zu bedienen, daß eine kleine Broschüre, eingelegt in die Buchverpackung der CD-ROM, ausreicht, um dem Leser die Benutzung zu erklären. Zusammen mit den Hilfstexten, die zu allen Masken der Anwendung vorhanden sind, macht sie ein regelrechtes Handbuch überflüssig.

Ideal für Textsuche und Datenverknüpfung

Die Bibel auf CD-ROM - sicher eine Anwendung, die nur einem begrenzten Personenkreis von Nutzen sein wird, dennoch zeigt sie exemplarisch die Vorteile des Mediums: die benutzerfreundliche Oberfläche, die kein Erlernen einer Abfragesprache voraussetzt, die Suche nach beliebigen Wörtern im Text, die Verknüpfung mehrerer Suchwörter und unterschiedlicher Suchkategorien - wie der biblischen Bücher und der Suchwörter-, die parallele Suche in unterschiedlichen Datenbeständen, das direkte Anspringen von Verweisen und nicht zuletzt die problemlose Speicherung von Daten für einen Ausdruck oder eine Übernahme in ein anderes Programm.

Sinnfälliger eingesetzt werden die se Vorteile in den kommerziell orientierten Anwendungen, vor allem in Adreß- und Telefonbüchern. Eine typische Anwendung ist das Branchenadreßbuch Liefern & Leisten des Deutschen Adreßbuchverlages. Gedruckt handelt es sich dabei um einen der dicken Wälzer mit nach Branchen geordneten Adressen, die sich in vielen Sekretariaten und fast allen Bibliotheken befinden. Das Buch wiegt rund zwei Kilo. Üblicherweise hält man es in einer immer lahmer werdenden Hand, weil man vor dem Regal keinen Platz zum Ablegen findet. Es braucht ein Weilchen, bis man die ausgeklügelte Gliederung des Registers erfaßt hat. Wenn man eine Adresse gefunden hat, muß man sie herausschreiben. Eine wirkliche Ausnutzung der gespeicherten Informationen - immerhin Adressen von 260 000 Firmen - ist damit nicht möglich.

Informationen können hier in jeder Kategorie wie etwa Wirtschaftsgruppe, Branche, Ort, Postleitzahl etc. gesucht werden. Verknüpfungen sind innerhalb der Kategorie oder kategorieübergreifend möglich. Außerdem ist nicht nur Links- und Rechtstrunkierung möglich, das Ersetzen einzelner oder mehrerer Buchstaben durch Wildcards oder eine >- oder <-Suche bei den Postleitzahlen, sondern auch eine beliebige Umgestaltung der Eingabemaske durch den Benutzer. Die Adresse einer Firma ist sogar über die Telefaxnummer zu eruieren. Jeder Namensbestandteil reicht aus. Selbst eine ungewöhnliche Suche, zum Beispiel nach allen GmbHs des Datenbestandes, dauert nur wenige Sekunden.

Der eigentliche Nutzen, der die CD-ROM vom gedruckten Buch abhebt, ergibt sich aber aus der Weiterverarbeitung der gefundenen Adressen: Eine Suche nach allen Firmen der Automobilbranche im Postleitzahlenbereich 7 und 8 bringt 3831 Fundstellen. Eine solche Suche könnte im Druckwerk nur schwer durchgeführt werden: Eine Weiterverarbeitung ist praktisch unmöglich. Die CD-ROM-Version erlaubt hingegen eine vielfältige Datennutzung. Die Adressen oder Teile davon können als Liste ausgedruckt werden, sie können in einem Format ausgegeben werden, das von anderen Programmen wie beispielsweise dBase gelesen wird. Über dBase-Anwendungen kann man die Adressen auch in vorbereitete Mailings einspielen. Die dritte Ausgabemöglichkeit sieht direkt einen Ausdruck auf Etiketten vor Dabei kann das Format der Adresse an die verwendeten Etiketten angepaßt werden. Wahlweise wird die Telefonnummer in die erste Zeile gedruckt. Bei einem Plattenpreis von 1200 Mark kosten 1000 Adressen, die nach 52 Wirtschaftsgruppen und 4500 Branchen ausgewertet werden können, glatte 4,62 Mark. Die Adressen sind beliebig oft verwendbar.

Technisch möglich: Alle 14 Tage eine aktuelle CD-ROM

Zur Zeit erscheint die CD-ROM - am Buch orientiert - jährlich. Von der technischen Seite her wäre es ohne weiteres denkbar, die Anwendung in der Zukunft häufiger zu aktualisieren. CD-ROM-Anwendungen können heute problemlos Aktualisierungszyklen unter vierzehn Tagen erreichen. Das gilt allerdings nicht für die erste Anwendung.

Wegen der guten Aktualisierungsmöglichkeit bietet sich das Medium CD-ROM vor allem auch für Loseblattwerke an. Bisher erreichten den Abonnenten in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Papierkonvolute, die zu zerteilen und einzuheften waren. In Zukunft gehen bedeutende Verlage dazu über, jedesmal eine neue CD-ROM auszuliefern häufig im Austausch gegen die vorherige CD, so daß es ganz sicher ist, daß der Benutzer auch tatsächlich mit der neuesten Version arbeitet. Ein weiterer Bereich, den die CD-ROM erobert, sind die großen Bibliothekskataloge. Mehr und mehr dieser Nachschlagewerke wie der Katalog der British National Library werden in den letzten Jahren auf dem neuen Medium veröffentlicht, weitere werden hinzukommen.

Gerade im Verlagsbereich ermöglicht die CD-ROM einen Weg, Informationen zu verkaufen, der sehr an dem des Buches orientiert ist: Es werden komplette Informationen auf einem kompakten Datenträger verkauft. CD-ROMs können genauso verschickt werden wie Bücher, allerdings zu einem günstigeren Preis. Kein Kunde braucht einzelne Informationen zu bezahlen. Wie beim Buch kann er sie so oft, wie er machte, abrufen. Die Retrieval-Software ermöglicht eine beliebige Verknüpfung bereits vorhandener Informationen. Auch kleinste Informationsteilchen ("Ich weiß nicht mehr, wie das Buch heißt, aber der Vorname des Autors war Peter und irgendetswas mit Wirtschaft kam im Titel vor")

helfen weiter. Selbst gut aufgeschlüsselte Register - und welches Buch hat sie heute noch - können nicht die gleiche Vielfalt an Zugriffspfaden bieten.

CD-ROM fordert eine verlegerische Kreativität

In Anbetracht der gelieferten in Informationstiefe sind die Zugriffszelten unerreicht schnell. Im Buch werden viele Informationen gar nicht erst gefunden, im Vergleich zum Online-Service fällt der Aufbau der Verbindung weg. Meist ist ein Ergebnis mit vielen geeigneten Fundstellen in wenigen Sekunden auf dem Schirm.

Das neue Medium erfordert vom Informationsanbieter aber auch intern eine neue Sicht der vorhandenen Substanzen. Mit geringen Entwicklungskosten ist ein Einstieg in

die Welt der CD-ROM dann möglich, wenn die Daten schon inhaltlich gut strukturiert in elektronisch gespeicherten Form vorliegen. Daß sich dann ganz neue Produktionen ergeben, kann das folgende Beispiel illustrieren. Gedruckt existierende Wörterbücher sind sehr unterschiedlich in Umfang, je nachdem, ob sie sich als Grundstufenschüler, Fortgeschrittene oder Fachwissenschaftler wenden. Auf einer CD-ROM könnten alle diese Informationen mit zu nehmender Detaillierung und Ausführlichkeit zusammen vorliegen. Es bleibt dann der Entscheidung des Benutzers überlassen, bis zu welcher Informationstiefe er vordringen möchte. Weiterhin wäre auch ein optimales Aufrufen weiterer Zusätze, beispielsweise von Bildern oder Sprache denkbar. Solche Anwendungen setzen große verlegerische Kreativität voraus und können für neue, anspruchsvolle Zielgruppen befriedingender sein als die Lösungen des gedruckten Werkes.

Noch nicht in allen Verlagen liegen Daten heute generisch strukturiert auf EDV vor. Häufig müssen Satzdaten als Ausgangsmaterial verwendet, werden, die durch eine Konvertierung in ein Eingangsformat verwandelt werden, das vom verwendeten Retrieval abhängt. Bei Satzdaten, die über mehrere Jahre (und Satzrechnerperioden) erfaßt sind kann der Aufwand sehr hoch werden Steigerungen sind auch hier noch denkbar: Die 360 Bände (13 Meter Regalplatz) des oben erwähnten Katalogs der British National Library müssen komplett neu erfaßt werden, zum Teil existieren Schriftzeichen kyrillischer, griechischer, hebräischer und noch exotischerer Alphabete. Ein weiterer Punkt, der die Kosten der Erstanwendung erhöht, ist die redaktionelle Analyse, die dem Pflichtenheft vorausgehen muß: Manche Daten wie Seitenzahlen und Kolumnentitel, die das Buch gliedern, werden für die CD-ROM im Normalfall nicht mehr benötigt. Statt dessen ist es notwendig, genau Bescheid zu wissen über die dem Druckwerk zugrundeliegenden redaktionellen Datenstrukturen.

Anwender-Software muß an CD-ROM angepaßt sein

Der bei der Analyse entstehende Nutzen kommt allerdings allen redaktionellen EDV-Anwendungen zugute und auf der Basis strukturierter, nicht typografisch codierter Daten sind auch Redaktionssysteme und elektronische Spinoff-Produkte etc. denkbar.

CD-ROM-Anwendungen für Verlage werden heute vorwiegend in Dienstleistungsunternehmen realisiert. In dieser Branche ist es besonders wichtig, daß der Dienstleistungsanbieter auch Erfahrung mit der heute für die Buchherstellung verwendeten EDV hat. Zusätzlich stellt sich immer wieder heraus, daß das Handling großer Datenmengen auf dem PC eine Sache ist, die nicht Jede Software beherrscht. Viele Entwickler, die versuchten, eine Software auf CD-ROM zu übertragen, die gut auf normalgroßen Datenbeständen und auf der Festplatte läuft, mußten feststellen, daß das Zeitverhalten beim langsamen Zugriffsmedium CD-ROM (300 bis 500 Millisekunden) und bei mehreren Hundert Megabyte Daten zu wünschen übrig ließ Man sollte also bei einer CD-ROM Anwendung darauf achten, daß die verwendete Software explizit für CD-ROM entwickelt ist. Als Standardsuchmöglichkeiten muß sie Volltext sowie die Suche in beliebig kategorisierten Daten, logische Verknüpfungen mit Klammerungen, Rechts- und Linkstrunkierung sowie die Suche mit Wildcards innerhalb von Wörtern enthalten. Wer zukunftsgerichtet plant, sollte außerdem auch im MS-DOS-Bereich grafische Suchmöglichkeiten und eine Integration unter Microsoft Windows fordern. Heutige CD-ROM-Anwendungen werden in erster Linie über die Informationsanbieter verkauft . Dabei hat sich häufig gezeigt, daß die Furcht, die elektronische Variante könne den Verkauf des gedruckten Werkes behindern, gegenstandslos war.

Dies gilt nicht nur für die Anfangszeit, in der beide Versionen existieren und in der ein allgemeiner Publicity-Effekt sich auch zugunsten des Buches auswirkt.

Zur Zeit bietet kein Speichermedium gleiche Leistung

Die besseren Such- und Verarbeitungsmöglichkeiten machen fast alle Anwendungen auch attraktiver im professionellen Bereich, so daß größere Verkaufszahlen in Sekretariaten, im Marketing- und Vertriebsbereich und in den Fachabteilungen großer Firmen erreicht werden. CD-ROM eröffnet dem Verlag also neue Marktsegmente in Bereichen, die in hohem Maße nicht nur auf die Beschaffung von Informationen, sondern auf deren Qualifizierung angewiesen sind. Es ist zur Zeit kein Datenträger auf den Markt, der in gleicher Weise Informationsvollständigkeit und Informationstransparenz erzeugen kann.