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25.07.1975 - 

Triumph-Adler kooperationsbereit

50 Prozent Plus bei MDT

NÜRNBERG - Um 50 Prozent stieg der Computer-Umsatz der zum Litton-Konzern gehörenden Triumph-Adler-Gruppe im vorigen Jahr durch Einführung des MDT-Systems TA 1000, das in der Maximalausstattung etwa 140 000 Mark kostet. Noch größere Systeme will Triumph-Adler nicht an den Markt bringen: "Unsere Firmenphilosophie beruht auf dem Massengeschäft" erklärte Vorstandsvorsitzer Gerd E. Weers. "Wir sehen unseren DV-Schwerpunkt bei 60 000- bis 90 000-Mark-Maschinen und bei Terminals."

Problem: der Dollarkurs

Die Triumph-Adler-Gruppe setzte mit 569 Millionen Mark 1974 rund 10 Prozent mehr um als im Jahr zuvor. Dieses Jahr wird es schlechter: trotz 13 Prozent mehr Inlandsaufträgen waren die Umsätze in den ersten fünf Monaten insgesamt 2 Prozent niedriger als in der gleichen Vorjahreszeit.

Die Entwicklung des Dollarkurses wird nach Ansicht von Weers den ohnehin nötigen Strukturwandel in der Branche beschleunigen. Bei einem Dollarkurs von 2,35 Mark liegen die Löhne in den USA nach Meinung von Weers etwa zehn Prozent unter den deutschen Durchschnittslöhnen.

Jeder spricht mit Jedem

Bei der Erläuterung des Geschäftsberichtes sprach sich Weers für eine Kooperation der Büromaschinen- und Computerhersteller in der Bundesrepublik aus. Er erklärte aber: "Da ist alles noch offen - jeder spricht

mit Jedem." -py