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27.08.1976

5100 auf der Spur der Legionärs-Krankheit

PHILADELPHIA - Computer-Technik soll helfen, die Ursachen für die mysteriöse Legionärs-Krankheit" aufzufinden, die - Medizinern bis heute unerklärlich Anfang August bei einem 10 000 Mann-Treffen der Veteranen-Organisation "American Legion" 27 Personen dahinraffte und 125 Personen ins Krankenhaus brachte.

150 Ärzte des "National Centre for Disease Control" (NCCD) in Atlanta und das "Philadelphia Department of Health" hoffen, daß Interviews der Erkrankten und auch der Nichterkrankten darüber Auskunft geben, was die gefährliche Krankheit auslöste und auch wie ähnliche Katastrophen verhindert werden könnten.

Die Antworten auf die jeweils 23 Interview-Fragen werden seit Mitte August über eine IBM 5100 und eine ständige Wählleitung einem System 370/158 des NCDC in Atlanta, Georgia, eingegeben und von dort von einer DEC PDP 11/40 in Harrisburg, Pennsylvania zwecks Analyse abgerufen. Dabei werden Programme genutzt, die für das automatisierte amerikanische"Grippewelle-Verfolgungs-System" (Influenza Surveillance System) geschrieben wurden. Empirisch soll durch Überprüfen aller möglichen Korrelationen festgestellt werden, warum die eine Gruppe von Veteranen erkrankte und die andere davon verschont blieb. Dabei - so wird gehofft - soll der Einsatz von Terminals und DFÜ wesentlich schneller zu Ergebnissen führen als die bisherigen Verfahren. -m-