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18.05.1984 - 

Neue Siemens-Rechnerserie umfaßt fünf Modelle:

6.680 für Stand-alone- und DDP-Einsatz

MÜNCHEN(CW) - Im Rahmen der Bürocomputerfamilie 6.000 kündigt die Siemens AG die neue Serie 8.680 auf fünf verschiedenen Modellen an. Gleichzeitig gibt das Unternehmen die weiterentwickelte Systemsoftware Amboss 4 V1 zum Vertrieb frei.

Die neuen Rechner sind nach Angaben von Siemens sowohl für den Stand-alone-Betrieb wie auch für den Einsatz in Netzen mit verteilter Datentechnik (DDP) geeignet. Im einzelnen umfaßt die Serie 6.680 die Modelle -20, -30, -301, -701, -70. Die Hauptspeicherkapazitäten liegen je nach Computer zwischen 512 KB und 6 MB.

An neuen peripheren Speichern bietet Siemens Diskettenlaufwerke mit 1 MB Kapazität, Festplattenstationen mit einem Speichervolumen von 33 oder 66 MB sowie Magnetbandkassetten mit 45 MB an.

Die Zentraleinheiten der Serie 6.680 sind in kleinen Gehäusen als Tischmodell (-20) oder in Containern von 60 (-30) beziehungsweise 115 Zentimetern Höhe (-70) erhältlich. Für die Ferndiagnose und -wartung besäßen die Anlagen den Teleservice-Anschluß.

Die Systemsoftware Amboss 4 V1 sei dialogorientiert und erlaube Teilnehmer- ebenso wie Teilhaberbetrieb. Amboss unterstütze die Programmiersprachen (Makro-)Assembler, Basic, Cobol sowie Pascal. An systemnaher Software bietet der Münchener Elektrokonzern unter anderem das. Datenbanksystem DBMS oder das Datenverwaltungsprogramm DVS an. Für Textbe- und -verarbeitung steht das Paket ATVS zur Verfügung.

Zur Datenfernverarbeitung wird das offene Kommunikationssystem Sinec für DDP-Lösungen in homogenen Netzen (6.680 mit 6.680 oder mit 6.660) oder in heterogenen Netzen (6.680 mit den Rechnerfamilien 7.500, 7.700, 7.800 beziehungsweise SNA-orientierten Systemen) eingesetzt. Für die Datenübertragung lassen sich die Prozeduren MSV1, MSV2, BSC, HDLC und SDLC verwenden. Als Leitungen können Standleitungen, Fernsprechwählleitungen, Datex-L- und Datex-P-Leitungen bedient werden. Damit ist der Aufbau von Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, sternförmigen und vermaschten Rechnernetzen möglich.

Die verschiedenen Modelle der neuen Rechnerserie kosten zwischen rund 40000 und 400000 Mark.

Informationen: Siemens AG, Postfach 103, 8000 München 1, Tel.: 089/2340.