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01.10.1993

70 Prozent wollen den Carrier wechseln Industrie-Management begruesst die Oeffnung des TK-Marktes

ESCHBORN (CW) - Geht es nach den europaeischen Managern, so kann die Liberalisierung des TK-Marktes gar nicht schnell genug erfolgen. Neben sinkenden TK-Kosten erhoffen sich die Verantwortlichen durch ein Mehr an Wettbewerb vor allem ein Ueberwinden der Handelsbarrieren in Europa.

Einer Studie des Marktforschungs-Unternehmens Harris Research zufolge erwaegen rund 70 Prozent der Befragten nach einer Liberalisierung des Marktes den Wechsel des derzeitigen Carriers. Dabei sehen fast 80 Prozent der im Auftrag von British Telecom (BT) interviewten Entscheidungstraeger beim Wechsel des Anbieters keine Gefahr fuer das eigene Geschaeft.

Darueber hinaus stimmen fast zwei Drittel der Companies in Deutschland, Frankreich, Spanien, Belgien, Niederlande, Schweiz und Schweden darin ueberein, dass das Outsourcing von TK- Dienstleistungen eine staerkere Konzentration der Unternehmen auf das eigentliche Kerngeschaeft erlaubt.

Im Gegensatz zu ihren franzoesischen Nachbarn - dort halten nur 40 Prozent eine Oeffnung des TK-Marktes fuer relevant - stuft die Mehrheit (63 Prozent) der deutschen Entscheidungstraeger den Liberalisierungsprozess als wichtig ein und hofft fast einhellig, dass ein liberalisierter Telekommunikationsmarkt hilft, Handelsbarrieren in Europa zu ueberwinden. Insgesamt betrachten 81 Prozent die Telekommunikation als die Dienstleistung, die dem eigenen Geschaeft Vorteile bringen kann. Zusaetzlich erhoffen sich 60 Prozent der Unternehmen eine Kostenreduktion. Weiterhin erwartet ein Drittel der Befragten eine deutliche Effizienzsteigerung durch den freien Wettbewerb.