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01.11.2013 - 

Sinnlose Kombination am besten

8 Tipps für ein sicheres Passwort

Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Auch die sichersten Passwortkombinationen bieten keinen ausreichenden Schutz, wenn sie nicht regelmäßig geändert werden. Ratschläge von BSI und Polizei.

Von Andrea König, CIO


Die Mehrheit der Befragten weiß, was ein sicheres Passwort ausmacht. Trotzdem greifen nicht wenige auf unsichere Kombinationen wie persönliche Daten zurück.
Die Mehrheit der Befragten weiß, was ein sicheres Passwort ausmacht. Trotzdem greifen nicht wenige auf unsichere Kombinationen wie persönliche Daten zurück.
Foto: BSI

Internetnutzer aus Deutschland mögen es bequem, wenn es um ihre Passwörter geht. So vergibt mehr als die Hälfte von ihnen nicht für jeden Online-Dienst ein eigenes Passwort sondern nutzt sie mehrfach. 13 Prozent geben sogar an, sie würden immer das gleiche Passwort nutzen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

41 Prozent der Internetnutzer haben für jeden Online-Dienst ein anderes Passwort vergeben. Das klingt vorbildlich, geht aber noch nicht weit genug. Denn auch das stärkste Passwort reicht nicht aus, wenn es nicht regelmäßig gewechselt wird. "Wer sein Passwort alle drei Monate ändert, macht es Internet-Kriminellen bedeutend schwerer", rät BSI-Präsident Michael Hange.

BSI und Polizei haben die acht wichtigsten Tipps im Umgang mit Passwörtern zusammengestellt:

  • Verwenden Sie nie dasselbe Passwort für mehrere Anwendungen und ändern Sie das Passwort regelmäßig.

  • Nutzen Sie sichere Passwörter. 70 Prozent der von TNS Emnid Befragten wissen, wie so ein sicheres Passwort aussieht. Es sollte mindestens acht Zeichen lang sein, aus Groß- und Kleinbuchstaben in Kombination mit Zahlen und Sonderzeichen bestehen und auf den ersten Blick sinnlos zusammengesetzt sein.

  • Tabu sind Namen von Familienmitgliedern, des Haustieres, des besten Freundes, des Lieblingsstars oder deren Geburtsdaten. Beinahe jeder fünfte Umfrageteilnehmer gibt zu, solche Passwörter aus persönlichen Daten zu nutzen.

  • Um es Onlinekriminellen schwer zu machen, sollte das Passwort nicht in Wörterbüchern vorkommen. Ein Fehler, der häufig begangen wird: 38 Prozent der Befragten nutzen als Passwörter Dinge, die sie sich leichter merken können, zum Beispiel Namen oder Orte. Auch von Passwörtern, die aus gängigen Varianten und Wiederholungs- oder Tastaturmustern bestehen (z. B. "asdfgh" oder "1234abcd"), rät das BSI ab. Auch einfache Ziffern oder Sonderzeichen wie "$" am Anfang oder Ende eines ansonsten simplen Passwortes bieten keinen ausreichenden Schutz.

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