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18.09.1987

80386-PC jetzt auch von Siemens

MÜNCHEN (pi) - Um zwei Modelle und einen 14-Zoll-Farbmonitor erweiterte die Siemens AG, München, ihre PC-Familie.

Mit dem Standmodell PCD-3T stellt nun auch Siemens einen PC der 32-Bit-Klasse vor, während der preiswerte PCD-2L hauptsächlich zum Einsatz in LANs geplant wurde. Wie alle Siemens-PCs werden die beiden Rechner mit MS-DOS 3.2 und Windows ausgeliefert. MS-OS/2 soll ab 1988 angeboten werden.

Der PCD-3T ist auf der Basis eines 80386-Prozessors mit 1 MB RAM aufgebaut und kann bis auf 16 MB auf der Grundplatine erweitert werden. Der Rechner hat sechs Steckplätze für Erweiterungskarten und kann optional mit einem Numerik-Coprozessor 80387 ausgestattet werden.

Der PCD-2L ist ähnlich wie das Modell 25 des IBM-Systems /2 speziell für den Einsatz in LANs konzipiert worden und verfügt über ein 3?-Zoll-Floppy-Laufwerk sowie einen Erweiterungssteckplatz für eine LAN-Karte. Der neue Farbmonitor hat eine maximale Auflösung von 640 mal 480 Bildpunkten, EGA-Controller und 16 aus 64 Farben.

Der Preis für den PCD-3T beträgt mit einer 40-MB-Festplatte knapp 13 000 Mark, mit einer 70-MB-Platte rund 15 000 Mark und mit einer 130-MB-Platte etwa 19 000 Mark. Der PCD-2L kostet knapp 5000 Mark. Für den Farbmonitor ist ein Aufpreis von etwa 1300 Mark zu zahlen.