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16.05.1986

Ab Herbst werden die Aktien der Nixdorf Computer AG an der Wiener Börse gehandelt werden. Dem Bankenkonsortium, das mit der Einführung der Wertpapiere betraut ist, gehören die Girozentrale, die CA und die GZB an, Der Aktienkurs in Wien soll sich an der N

Ab Herbst werden die Aktien der Nixdorf Computer AG an der Wiener Börse gehandelt werden. Dem Bankenkonsortium, das mit der Einführung der Wertpapiere betraut ist, gehören die Girozentrale, die CA und die GZB an, Der Aktienkurs in Wien soll sich an der Notierung in Frankfurt orientieren. Kapitalmarktexperten rechnen bei langfristiger Anlage mit einer positiven Entwicklung der Aktie.

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Die Aktie der US-Telekommunikationsgruppe AT&T hat die IBM-Share als beliebtestes Wertpapier der amerikanischen Privatanleger abgelöst. Dies ermittelte die National Association of Investors.

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Die Kölner Unternehmensgruppe Schumann hat gemeinsam mit einem kanadischen Konzern die Gesellschaftsanteile an Yael Ltd., Israel, erworben. Damit erweitert das Beratungsunternehmen sein bisher bereits durch die PSO Israel Ltd. wahrgenommenes, Engagement in dieser Region. Yael ist eigenen Angaben zufolge das zweitgrößte israelische Softwarehaus.

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Eine Online-Verbindung zur New Yorker Nasdaq-Börse (National Association of Securities Dealers' Automated Quotations System) testet die Londoner Börse in einer Pilotinstallation, die mit Glasfaser- und Satellitentechnik arbeitet. 270 Aktientitel aus dem New Yorker Freiverkehr kann man damit in der britischen Metropole abrufen, während die Amerikaner 288 in London gehandelte Werte übermittelt bekommen.

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Auch die Holländer investieren munter in Computeranlagen. Nach einer Untersuchung der IDC Benelux erreichten die Aufwendungen der Niederländer für Hardware, Software und Dienstleistungen einschließlich des Hobbymarkts, aber ohne CAD/CAM, 1985 ein Volumen von zwölf Milliarden Gulden, was einer Steigerung um 20 Prozent entspricht. Marktführer auch hier IBM mit großem Abstand vor Lokalmatador Philips.

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Den Grundstein zu einem zweiten Augsburger Werk, in dem ebenfalls DV- und DÜ-Anlagen gefertigt werden sollen, hat Siemens gelegt. Der erste Bauabschnitt auf dem 320 000 Quadratmeter großen Gelände in der Nähe des alten Werks umfaßt 22 000 Quadratmeter Fertigungs- und Büroflächen.

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Geräte zur Halbleiterherstellung, die von zwei französischen Firmen bestellt waren, hat das US-amerikanische Handelsministerium beschlagnahmt. Begründung: Die Empfänger, La Physique Applique Industrie und Les Accessoires Scientifiques, hätten vorgehabt, die Apparate in die Sowjetunion zu schmuggeln.

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Auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz will Texas Instruments mit Apollo zusammenarbeiten. Eine kürzlich unterzeichnete Absichtserklärung beider Firmen erstreckt sich sowohl auf die Entwicklung einer neuen Generation von KI-Workstations als auch auf deren Vermarktung. Die Lisp-Maschine Explorer von TI soll außerdem in das Domain -Netzwerk des Partners eingebunden werden.

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Neun von zehn japanischen Großunternehmen und Kommunalbehörden sind bereits Anwender von Mikrocomputern und Textverarbeitungssystemen. Netzwerke dagegen setzt in Japan nur jeder zehnte Großbetrieb ein. Dies ergab eine in Tokio veröffentlichte Marktanalyse.

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Die Importbeschränkungen der US-Regierung für japanische Chips will die Toshiba Corp. mit Hilfe ihrer Braunschweiger Tochter Toshiba Semiconductor GmbH umgehen. Ab Juni sollen 256-KB-Speicherchips, deren Ausstoß aus dem niedersächsischen Werk bis dahin auf monatlich zwei Millionen verdoppelt werden soll, von der Bundesrepublik aus in die Vereinigten Staaten verschafft werden. Den restlichen Bedarf soll das Werk Malaysia decken.

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Wegen der Apartheid-Politik wollen sich AT&T und Microsoft aus dem Südafrika-Geschäft zurückziehen. AT&T wird auch den Vertrieb der Olivetti-Computer in dem Kap-Staat einstellen. In den USA wird der Rückzug des Telecom-Riesen, der damit nicht einmal eine Million Dollar Jahresumsatz aufgeben muß, als Rücksichtnahme auf die öffentliche Meinung in Amerika gewertet. In einer Meldung aus Washington heißt es, Firmen, die sich durch Handelsbeziehungen zum Botha-Regime bekennen, riskierten Boykott-Aktionen im eigenen Land.

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Ein aufsteigender Trend läßt sich bei der bundesdeutschen Datenbankproduktion verzeichnen. Ihr Angebot kletterte binnen eines Jahres im internationalen Vergleich von 4,5 auf beinahe sieben Prozent. Dies ermittelte die Gesellschaft für Information und Dokumentation (GID) in Frankfurt.