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23.09.1983

Ab sofort können die verschiedensten Apple-Pakete, der Personal Computer Apple IIe und Apple III so, wie LISA mit der "Maus", bei Leasametric EchingMünchen für zwei Monate und mehr gemietet werden. Alle Apple-Vertragshändler führen Installation und Wartu

Ab sofort können die verschiedensten Apple-Pakete, der Personal Computer Apple IIe und Apple III so, wie LISA mit der "Maus", bei Leasametric Eching/München für zwei Monate und mehr gemietet werden. Alle Apple-Vertragshändler führen Installation und Wartung für diese Geräte durch. Gleichzeitig haben die "Mieter" dem Unternehmen zufolge auch die Möglichkeit nach Ablauf einer sechsmonatigen Mietdauer das jeweilige Gerät zu erwerben.

Toshiba hat den Bau eines neuen großen Halbleiterwerkes angekündigt, mit dem die Inlandsproduktion deutlich erhöht werden soll. Die Anfangsinvestitionen werden auf 30 Milliarden Yen beziffert. In dem Werk sollen kunden- und halb kundenangepaßte hochintegrierte Halbleiter (VLSI), vorwiegend solche mit MOS-Technologie, hergestellt

werden. Die monatliche Produktionskapazität des Werks von fünf Millionen MOS-Chips verdoppelt damit die Gesamtkapazität für diese Chips von Toshiba. Mit dem Bau der Anlage soll im Oktober begonnen werden. Die Fertigstellung ist für Juni 1984 vorgesehen. Außerdem soll das Werk Oita in Kyushu erweitert werden, um die Kapazitäten bei Speicherbauelementen zu vergrößern.

Die US-amerikanische Federal Communications Commission hat den Antrag der United States Satellite Systems Inc. (USSSI) genehmigt, Satelliten für inneramerikanische Übertragungsaufgaben in Umlauf zu bringen und zu betreiben. Bei diesem Vorhaben handelt es sich um ein "Joint Venture" von USSSI mit Wang Laboratories. Dadurch soll nun jede Art von Informationen innerhalb eines Büros, eines Gebäudes oder, unter Verwendung von Satelliten, zu jedem Punkt im Lande übertragen werden können.

Südkorea möchte mit Japan auf dem technologischen Sektor enger zusammenarbeiten. Deshalb hat das Land vorgeschlagen, eine Arbeitsgruppe auf Regierungsebene einzusetzen, die die Möglichkeiten für einen Technologie-Transfer für hochtechnische Entwicklungen wie ICs, Videorecorder und Industrieroboter nach Südkorea untersuchen soll. Wie es in japanischen Presseberichten weiter heißt, wolle die japanische Regierung das südkoreanische Ersuchen jedoch aus Furcht, der eigene Markt für die Produkte könne bald von koreanischen Erzeugnissen, die auf japanische Technologie basieren, überschwemmt werden, ablehnen.

Die Einführung hoher Zölle auf 256-KB-RAM-Chips aus Japan sollten die

US-Behörden in Erwägung ziehen, wenn Hochtechnologie-Produkte amerikanischer Herkunft nicht innerhalb der nächsten ein bis eineinhalb Jahre einen wesentlich höheren Anteil am japanischen Markt erreichen. Diese Forderung haben Wissenschaftler der Universität in Berkeley (Kalifornien) erhoben. Eine Liberalisierung des japanischen Marktes sei unerläßlich, wenn die USA ihren Status als fahrendes Land in vielen Bereichen der Hochtechnologie halten und ausbauen wollen.

Dem französischen Computerhersteller Bull geht es besser. Der Präsident des aus der Cii Honeywell Bull hervorgegangenen Unternehmens erwartet für 1983 einen gegenüber dem Vorjahresfehlbetrag von 1,3 Milliarden Francs mehr als halbierten Verlust und für 1986 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis. Das erklärte Bull-Präsident Jacques Sternam in,

Paris. Im ersten Halbjahr 1983 stiegen der Umsatz um 28 Prozent, die Exporte um 19 Prozent, der Auftragseingang um 21 Prozent und die Auslieferungen um 30 Prozent. Zur Programmpolitik erklärte Generaldirektor Francis Lorentz, daß Bull von der Entwicklung einer neuen Minicomputerserie Abstand nehme und daß mit neuen Partnern über technische und industrielle Zusammenarbeit sowie über Kooperation beim Vertrieb verhandelt werde. Einzelheiten gab Lorenz nicht bekannt.

Den Anspruch, die erste "elektronische Universität" der Welt gegründet zu haben, erhebt die amerikanische Gesellschaft Telelearning System Inc. in San Francisco. Sie bezeichnete das Projekt als "akademischen Durchbruch". US-Erziehungsminister Terrel Bell meinte auf einer Pressekonferenz der Gesellschaft, daß das Konzept einer elektronischen Universität dazu beitragen werde, die Bildung einer breiten Schicht von Bürgern zugänglich zu machen, Vertreter der Gesellschaft erklärten, daß das Programm geographische und Zeitgrenzen für Personen überwinden werde, die es sich leisten könnten, wenige Hundert Dollar für eine Personal Computer und die 35 bis 100 Dollar pro Kurs auszugeben.

Die Errichtung eines Werkes mit rund 1000 Arbeitsplätzen in Schottland plant das US-Unternehmen International Micor-Electronics Products (IMP). Wie aus britischen Presseberichten hervorgeht, stellt der Plan eine Gegenleistung für eine Beteiligung in Höhe von 625 000 Pfund Sterling an dem Unternehmen durch die Scottish Development Agency dar, eine halbstaatliche Industrieförderungs-Organisation für Schottland. Wie der Managing Director der IMP, George Gray, in San Jose im US-Bundesstaat Kalifornien, sagte, hoffe sein Unternehmen, das Werk in Linvingston 1986 in Betrieb nehmen zu können. Die Vorbereitungen und Planung würden ungefähr 18 Monate in Anspruch nehmen. IMP produziert und entwirft ICs im Kundenauftrag.

Docutel/Olivetti Corp. hat einen Teil des Wartungsbereiches ihrer Abteilung Büroanlangen an TRW Inc. verkauft und dafür 9 , 5 Millionen Dollar erhalten. Ursprünglich war vorgesehen, die gesamten Wartungsoperationen für Büroanlagen für 13 Millionen Dollar an TRW und Applied Technologie Ventures zu verkaufen. Applied Technologie hat nach Docutel-Angaben jedoch inzwischen das lnteresse verloren.

Eine 25prozentige Beteiligung hat Texas Instruments an Lisp Machine erworben, teilte Lisp-President F. Stephen Wyle mit. Auf die finanziellen Einzelheiten ging Wyle nicht ein. Das Unternehmen befaßt sich mit der Entwicklung von Rechnern auf der Basis von "künstlicher Intelligenz". Die gleichzeitig mit der Beteiligung verabredete Zusammenarbeit werde sich auf die gemeinsame Soft- und Hardwareentwicklung auf der Basis der

Lisp-Systeme erstrecken, erklärte Wyle weiter.

Eine Anlage für die Herstellung von integrierten Schaltkreisen baut Western Electric, eine Tochtergesellschaft der American Telephone & Telegraph, in ihrem Werk in Kansas City. Die bisherige IC-Produktion von Western Electric war auf Anlagen in Allentown und Reading (Pa) konzentriert. Die Produktion in Kansas City soll Anfang 1985 aufgenommen werden. Sobald sie voll laufe, würden rund 300 Personen beschäftigt sein.

Der konsequente Einsatz modernster Mikroelektronik in Produktion und Produktionsverfahren ist nach Auffassung des Stuttgarter Wirtschaftsministers Rudolf Eberle für die Wirtschaft Baden-Württembergs in den nächsten Jahren existenznotwendig. Um kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zu dieser Schlüsseltechnologie zu erleichtern, werde das Land entsprechende Beratungszentren an den Fachhochschulen in Furtwangen, Heilbronn und Ulm mit insgesamt 1,8 Millionen Mark fördern, teilte Eberle am Freitag mit.

Die drei Transferzentren sind nach Angaben Eberles im Zusammenhang mit ähnlichen Maßnahmen des Landes zu sehen. Baden-Württemberg habe bereits den Aufbau eines in der Bundesrepublik bisher einmaligen Instituts für Mikroeelektronik in, Stuttgart mit einem Investitionsaufwand von rund 60 Millionen Mark in die Wege geleitet.

Die Produktion von Leuchtdioden nimmt in Japan aufgrund wachsender Nachfrage seitens der Büroautomations- und Audio-Branche kräftig zu. Im ersten Halbjahr wurden monatlich im Durchschnitt 220 Millionen Stück im Wert von rund 4,8 Milliarden Yen gegenüber 165 Millionen Stück im Wert von 3,5 Milliarden Yen im Vergleichszeitraum 1982 produziert, teilte die Halbleiterindustrie des Landes mit. Ausgegangen war man für den Berichtszeitraum von einer durchschnittlichen Monatsproduktion von 180 Millionen Stück. Für das zweite Halbjahr rechnet man mit einer weiteren Steigerung von Fertigung auf durchschnittlich 240 Millionen Stück pro Monat, was einem Wert von rund 5,2 Milliarden Yen entspricht.

Im Zuge einer Kapitalerhöhung bei der Yokogawa-Hewlett-Packard-Ltd. stockt Hewlett-Packard Co. ihre Beteiligung an diesem Gemeinschaftsunternehmen auf 75 von bisher 49 Prozent auf. Wie Yokogawa Hokushin Electric Corp. weiter mitteilte, wird sie gleichzeitig 840 000 HP-Aktien (0,5 Prozent des HP-Stammkapitals) erwerben. Mit diesen Transaktionen soll die Zusammenarbeit zwischen HP und Yokogawa Hokushin, größter Meßinstrumente-Hersteller Japans, verstärkt werden.

Varian Associates kündigte an, daß ihre Electrical Components Operations (ECO) eine Herstellungsmöglichkeit im neuen Hoheitsgebiet von Hong Kong geschaffen hat. Die neue Fabrik wird in erster Instanz die Fernost-Branchen der VS-Computer- und Fernübertragungsgesellschaften mit magnetischen Komponenten versorgen, die in Stromversorgungseinheiten und Speicherplatinen gebraucht werden.

Die Nippon Telegraph + Telephone Public Corp. (NTT) hat eigenen Angaben zufolge den ersten 4-Kilobit "denkenden" Speicherchip entwickelt, der den Weg für die Entwicklung von 16-K-Associative-Speichern bereitet, die für die geplanten Computer der fünften Generation benötigt werden. Der Chip kann sowohl als Speicher als auch als Prozessor analog zur Funktion des menschlichen Gehirns eingesetzt werden. Für den neuen Chip wird die CMOS-Technologie verwandt. Auf dem 10,3 mm breiten und 8,4 mm langen Chip sind 71300 Transistoren integriert.

Ein neues Feinlithographieverfahren zur Herstellung höchstintegrierter Schaltungen der nächsten Generation hat die Nippon Telegraph and Telephone Public Corp. (NTT) entwickelt. Nach eigenen Angaben ist es in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Labor für Hochenergiephysik gelungen, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der eine Linie in einer Stärke von 0,2 Mikron gezogen werden kann.