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30.01.2012

ABB kauft US-Komponentenhersteller für 4 Milliarden Dollar

ZÜRICH (Dow Jones)--Der Technologiekonzern ABB verstärkt seine Präsenz auf dem US-Markt mit einer Milliardenübernahme. Die Schweizer kaufen für knapp 4 Milliarden US-Dollar Thomas & Betts, einen US-Hersteller elektronischer Komponenten. Das Angebot von 72 Dollar je Aktie entspricht einer Prämie von 24 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben der Transaktion zugestimmt.

ZÜRICH (Dow Jones)--Der Technologiekonzern ABB verstärkt seine Präsenz auf dem US-Markt mit einer Milliardenübernahme. Die Schweizer kaufen für knapp 4 Milliarden US-Dollar Thomas & Betts, einen US-Hersteller elektronischer Komponenten. Das Angebot von 72 Dollar je Aktie entspricht einer Prämie von 24 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag. Die Verwaltungsräte beider Unternehmen haben der Transaktion zugestimmt.

Die Übernahme sei Teil der Strategie 2015 von ABB, den geografischen Tätigkeitsbereich und das Sortiment des Unternehmens in einem der gewinnträchtigsten Geschäftsfelder zu erweitern, teilte die ABB Ltd mit. Thomas & Betts produziert sogenannte Niederspannungsprodukte. Durch die Bündelung der Sortimente und die Erweiterung des Vertriebsnetzes verdoppele sich der für ABB relevante Niederspannungsmarkt in Nordamerika auf rund 24 Milliarden Dollar.

"Strategisch ergänzen wir uns sehr gut", sagte ABB-Vorstsandsvorsitzender Joe Hogan. "Die Übernahme ist ein weiterer großer Schritt auf dem Weg zu unserem Ziel, unsere Präsenz auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt auszubauen. Dieser Deal unterstützt ganz klar unsere Wachstums- und Rentabilitätsziele für 2015 und entspricht all unseren Renditekriterien für die Schaffung von Shareholder Value." ABB erwartet bis 2016 jährliche Synergieeffekte in Höhe von rund 200 Millionen Dollar.

Der Konzern setzt in jüngster Zeit verstärkt auf Akquisitionen, um das Wachstum zu fördern. Im November hatte Hogan gesagt, dass man das Wachstum mit Zukäufen auf 3 bis 4 Prozent jährlich steigern wolle. Das sich eintrübende konjunkturelle Umfeld in Europa sowie die Konkurrenz aus Asien machen dem Unternehmen zu schaffen.

Das Geschäft ist ein klares Anzeichen, dass die weltweite Fusions- und Übernahmeaktivität nach einem schwachen Jahr 2011 wieder anzieht. Vergangene Woche hatte der Pharmakonzern Roche den Aktionären des Genanalyse-Spezialisten Illumina ein Angebot über insgesamt 5,7 Milliarden Dollar gemacht. Das US-Chemieunternehmen Eastman Chemical hatte zudem angekündigt, das Spezialchemieunternehmen Solutions Inc für 4,7 Milliarden Dollar zu kaufen.

-Von Dana Cimilluca, Gina Chon und Anupreeta Das; +49 (0)69 29725 102, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/mgo/kla

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