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23.11.1979 - 

Mikro-Elektronik bringt Briten ins Hintertreffen:

Abbau der "reaktionären" Denkart gefordert

LONDON (vwd) - Die Anwendung der Mikro-Elektronik bei noch nicht einmal jedem dritten der 1000 bedeutendsten Unternehmen in Großbritannien verstärke den Produktivitätsunterschied zu den Mitbewerbern des Landes.

Gleichzeitig, so der Staatsminister im britischen Industrieministerium, Lord Trenchars, vor einem Industrieseminar in London, erklärten sich hieraus die hohen Lohnstückkosten in Großbritannien und das niedrige Lohnniveau. Es bestehe kein Grund, warum die britische Industrie nicht an den Vorteilen der Mikro-Elektronik partizipieren solle.

Wie aus der von dem Forschungsunternehmen Mori durchgeführten Studie über die Anwendung von Mikro-Elektronik hervorgeht, ist die geringe Verbreitung der neuen Technologien in der als "reaktionär" zu bezeichnenden Denkart gegenüber Neuerungen zu suchen. Eine radikale Änderung in der Arbeitseinstellung von der Chefetage bis zur Produktionsebene sei nötig. Rund fünf Prozent der 1000 führenden britischen Unternehmen brachten der Untersuchung zufolge Verluste von Marktanteilen mit der mangelnden Verwendung von Mikro-Elektronik in Zusammenhang. Weitere neun Prozent erwarten Einbußen aus dem gleichen Grund.