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08.08.1997 - 

Host-2000-Projekte vielfach zu spät

Aberdeen prognostiziert kräftiges Unix-Wachstum

So optimistisch wie Aberdeen hat sich bislang kein anderes Marktforschungsinstitut bezüglich des Unix-Schicksals geäußert. Das Betriebssystem werde sich in unmittelbarer Zukunft noch gut behaupten können, so die vorsichtigen Einschätzungen etwa von IDC, Gartner oder Forrester. Die Experten gehen davon aus, daß Unix zumindest für diejenigen die erste Wahl sein wird, die ihre Mainframe-Anwendungen ablösen wollen. Im allgemeinen gilt auch, daß Unix zwar bei den Low-end-Servern und Workstations durch Windows NT ersetzt wird, im Bereich von High-end-Datenbanken und großen Applikationen wie Data-Warehousing jedoch mit einer eher steigenden Nachfrage zu rechnen ist.

Darüber hinaus sollen vor allem zwei Effekte die von Aberdeen erwartete Unix-Welle verstärken. Einerseits beobachten die Bostoner ein verändertes Konkurrenzverhalten unter den Herstellern. Statt sich gegenseitig im Preis zu unterbieten, tritt zunehmend ein von den Anwendern gewünschter Mehrwert in Form von Value-Added-Features und Services in den Vordergrund.

Zum anderen soll der Unix-Boom von gescheiterten Mainframe-Projekten profitieren. Aberdeen rechnet damit, daß rund 80 Prozent aller Vorhaben, mit denen man Großrechneranwendungen über den Jahrtausendwechsel retten will, nicht mehr rechtzeitig abgeschlossen werden können. Das sei ein Grund für viele Unternehmen, auf Unix zu wechseln. Die dann frei werdenden Kapazitäten der Mainframe-Branche kämen dem Unix-Lager zugute.