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Der versüßte Abschied


01.09.2015 - 

Abfindung bei Kündigung

Renate Oettinger ist Diplom-Kauffrau Dr. rer. pol. und arbeitet als freiberufliche Autorin, Lektorin und Textchefin in München. Ihre Fachbereiche sind Wirtschaft, Recht und IT.

Zu ihren Kunden zählen neben den IDG-Redaktionen CIO, Computerwoche, TecChannel und ChannelPartner auch Siemens, Daimler und HypoVereinsbank sowie die Verlage Campus, Springer und Wolters Kluwer.
So mancher Chef erklärt sich zur Zahlung einer Abfindung bereit, um eine schnelle Einigung mit dem ausscheidenden Mitarbeiter zu erzielen. Die Arag-Experten sagen, was Arbeitnehmer beachten sollten.

Wer seinen Arbeitsplatz verliert, kann vielleicht durch eine Abfindung finanziell entschädigt werden. Eine Klage auf eine solche einmalige Geldleistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer ist jedoch weitgehend ausgeschlossen. Dennoch erklären sich Chefs häufig zur Zahlung einer Abfindung bereit, um eine schnelle Einigung mit dem ausscheidenden Mitarbeiter zu erzielen. Sollte Ihnen im Falle einer Kündigung eine Abfindung gezahlt werden, wissen die Arag-Experten, was noch zu beachten ist.

Wie hoch die Abfindung bei einer Entlassung ausfällt, hängt unter anderem von der Dauer der Betriebszugehörigkeit ab.
Wie hoch die Abfindung bei einer Entlassung ausfällt, hängt unter anderem von der Dauer der Betriebszugehörigkeit ab.
Foto: © Setareh - Fotolia.com

Wovon hängt die Höhe der Abfindung ab?

Grundsätzlich gilt: Die Höhe der Abfindung ist Verhandlungssache. Neben Ihrem Verhandlungsgeschick oder Ihres juristischen Vertreters ist sie von bestimmten Faktoren abhängig wie zum Beispiel:

• Rechtslage und Sachlage

• Dauer der Betriebszugehörigkeit

• Verlauf des Gerichtsverfahrens (im Falle einer Kündigungsschutzklage): Je länger der Prozess, desto höher das Kostenrisiko des ehemaligen Chefs

• Interesse des Arbeitgebers an einer schnellen Neubesetzung des Arbeitsplatzes

• Auswirkungen des Job-Verlustes auf den Arbeitnehmer

Je höher Ihre Chancen sind, dass ein etwaiger Kündigungsschutzprozess zu Ihren Gunsten entschieden wird, desto höher ist in der Regel die erzielbare Abfindung. Bestehen dagegen eher geringe Zweifel an der Wirksamkeit der Kündigung, dürfte die angebotene Summe wohl niedriger ausfallen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn die ordentliche Kündigung oder außerordentliche Kündigung keine inhaltlichen und formalen Fehler aufweist.