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Abgespeckte Paragon-Rechner fuer Universitaeten Intel bietet Hochschulen einen Zugang zur Supercomputer-Welt

06.08.1993

FELDKIRCHEN (pi) - Die Supercomputer Systems Division von Intel bemueht sich verstaerkt um europaeische Forschungseinrichtungen und Hochschulen.

Den Wissenschaftlern wird mit dem "Paragon XP/E" ein Einstiegs- Supercomputer angeboten, der ueber die volle Funktionsfaehigkeit eines normalen Paragon-Systems verfuegt, aber unter einer halben Million Dollar kosten soll. Unterstuetzt wird die Initiative von Schulungs- und Entwicklungssoftware, die auf die Anforderungen der Universitaeten in den einzelnen europaeischen Laendern zugeschnitten ist.

Die abgespeckten Parallelrechner sind vollstaendige Paragon- Systeme und arbeiten ebenfalls mit 860XP-Prozessoren. Der Knoten- und Verbindungsaufbau, das Unix-Betriebssystem OSF/1 AD und die Programmierumgebung entsprechen den grossen XP/S-Rechnern von Intel, auf die sich die XP/E-Maschinen auch aufruesten lassen. Gespart wurde am Gehaeuse, das mit einer Rueckwand

fuer ein oder zwei Karten sowie Netzteilen und Festplatten angeboten wird. Die Hochschulversion ist von vier bis 28 Computerknoten skalierbar.

Intels Initiative kommt zeitgleich zu einem Foerderungsangebot des Bundesministeriums fuer Forschung und Technologie. Bonn will das parallele Hochleistungsrechnen foerdern und dazu das Hochleistungs- Rechenzentrum mit seinen Standorten in Juelich und St. Augustin erweitern. Die Kernforschungsanlage (KFA) in Juelich hat erst Ende 1992 ein Paragon-System gekauft.

Intel schlaegt mit dem Hochschulangebot ausserdem die Marschrichtung ein, die in einer Vereinbarung mit Unisys festgelegt wurde. Beide Firmen wollen massiv-parallele Rechner auf der Basis von Pentium-Prozessoren entwickeln. Bei der Vermarktung der Produkte will Unisys den kommerziellen und Intel den technisch- wissenschaftlichen Bereich abdecken.