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22.09.1978

Abgewertet

Das muß ja mal gesagt werden: Während sich die rührigen Organisatoren des IKD Berlin gegenseitig Mut machen ("große Erwartungen" - "nicht nur für Großanwender interessant"), wertet die Computer-Industrie diese Veranstaltung offensichtlich ab. Wie anders ist zu erklären, daß Informations-Seminare und sonstige Public-Relations-Happenings genau in die Woche vom 11. bis 15. September gelegt wurden?

Dabei müßte doch das Workshop-Menü des IKD so recht nach dem Geschmack der Marketing-Strategen gewesen sein. Bitteschön: "EDV-Einsatz in Klein- und Mittelbetrieben" und "Computer am Arbeitsplatz " (um nur zwei Schwerpunkte herauszugreifen) - wenn diese "Reiz"-Themen keine Akquisitions-Unterstützung liefern, welche sollten es dann tun?

Nun wird niemand unterstellen, der IKD-Fachbeirat habe mit der Themenwahl eine Konzession an den Hersteller-Geschmack machen wollen. - Doch: Wie kam der Themenplan zustande?

Die Verantwortlichen verweisen aufs Programm, das den IKD als "anwenderorientiertes Fachtreffen und Forum für wichtige und aktuelle Fragen der Datenverarbeitung" beschreibt. Wie - nachgefragt - kommt es dann, daß die Ausbildungs- und Arbeitsplatz-Problematik nicht auf der Tagesordnung stand - wo sie nicht fehlen durfte?

Der Veranstalter sagt: "1980 gibt es ja den nächsten IKD".

Geschenkt!

Bis dahin fließt noch viel Wasser die Spree herunter. Um die gesamte Anwenderschaft für den nächsten IKD zu sensibilisieren, muß auch die EDV-Industrie mitmachen. In Sachen "Datenschutz" und der "Arbeitsplatz-Problematik" steht sie ganz dick in der Verantwortung.