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23.02.1990 - 

Hilfestellung bei Verkaufsgesprächen

Abkommen mit Oracle schließt Datenbank-Lücke bei Siemens

MÜNCHEN (CW) - Bei ihren Großkundengeschäften können Siemens-Verkäufer künftig mit Schützenhilfe aus der Vertriebsmannschaft von Oracle rechnen. So will es eine Vereinbarung, die der Siemens-Bereich Daten- und Informationstechnik kürzlich mit der Oracle Deutschland GmbH, München, traf.

Das Vertriebsabkommen zwischen dem Elektronikkonzern und dem Anbieter des Datenbanksystems "Oracle" dürfte für Siemens besonders im Hinblick auf das Großrechner-Marketing interessant sein. Zwar hat der Elektronikriese mit "UDS" und "Sesam" bereits zwei Mainframe-Datenbanksysteme im Angebot. "Oracle" läßt sich jedoch sowohl unter BS2000 als auch unter dem Unix-Derivat Sinix einsetzen, wodurch eine wichtige Voraussetzung für eine verteilte Client-/Server-Lösung geschaffen wird.

Auch wenn es vorrangig für BS2000- und Sinix-Maschinen ausgelegt ist, erstreckt sich das als international bezeichnete Abkommen auch auf die MS-DOS-PCs sowie die von Apollo lizenzierten WS30-Systeme im Siemens-Angebot Im Rahmen dieser Vereinbarung werden die Vertriebsmannschaften von Siemens und Oracle gemeinsam beim Kunden auftreten und sich gegenseitig mit Argumenten aushelfen. Abgerechnet, so ein Oracle-Sprecher, werde jedoch getrennt. Darüber hinaus haben sich der Hardwareanbieter und das Softwareunternehmen verpflichtet, Informationen über neue Produktversionen frühzeitig an den jeweiligen Partner weiterzugeben.

Ein ähnliches Abkommen zwischen Oracle und der Nixdorf Computer AG existiert bereits. Wie die deutsche Oracle-Niederlassung mitteilt, werden nach der anstehenden Siemens-Nixdorf-Fusion die gegenseitigen Vereinbarungen auf die Siemens/Nixdorf Informationssysteme AG übertragen. +